NEWS

04 August, Dienstag

Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+: Die Nordschleife in 7:32:070 Minuten!

Am 28. Juli 2026 fuhr Kevin Berger im Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ eine Rundenzeit von 7:32:070 Minuten. Bei sommerlichen Bedingungen mit Temperaturen von 24 Grad Celsius (Luft) und 30 Grad Celsius (Asphalt) konnte er auf Anhieb seine Performance unter Beweis stellen. "Eine Rekordrunde auf der Nürburgring-Nordschleife ist immer eine außergewöhnliche Teamleistung. Sie steht für tausende Stunden...
Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+: Die Nordschleife in 7:32:070 Minuten!

04.08.2026

Am 28. Juli 2026 fuhr Kevin Berger im Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ eine Rundenzeit von 7:32:070 Minuten. Bei sommerlichen Bedingungen mit Temperaturen von 24 Grad Celsius (Luft) und 30 Grad Celsius (Asphalt) konnte er auf Anhieb seine Performance unter Beweis stellen. "Eine Rekordrunde auf der Nürburgring-Nordschleife ist immer eine außergewöhnliche Teamleistung. Sie steht für tausende Stunden Entwicklungsarbeit, intensive Erprobung und den Mut, neue Wege zu gehen. Der vollelektrische Mercedes-AMG CLA 45 ist ein eindrucksvoller Beleg für die Innovationskraft unserer Mannschaft“ - Dr. Stefan Weckbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH und Leiter Geschäftsbereiche Mercedes-Benz G-Klasse & Mercedes-Maybach. Alle Rekordfahrten und weitere Infos Onboard durch die Grüne HölleDie Rekordrunde des Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ gibt es ab sofort auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings. Die Onboard-Aufnahme aus dem Cockpit des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, diese fantastische Runde noch einmal mitzuerleben. Information zu den offiziellen „Nürburgring Rekordfahrten“Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Der TÜV Rheinland prüft auf Serienmäßigkeit und dokumentiert diese. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.

Sommerfest in der Grünen Hölle: Emotionaler Triumph beim 6h-Rennen

02.08.2026

Das KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie bot am 01. August 2026 bei traumhaftem Kaiserwetter und vor voll besetzten Tribünen mitten in den Sommerferien eine fantastische Kulisse für das traditionelle Saisonhighlight in der Grünen Hölle. Sechs Stunden voller Taktik, knallharter Rad-an-Rad-Duelle und bester Stimmung auf den Rängen prägten das siebte NLS-Rennen des Jahres. Den Gesamtsieg sicherte sich nach 41 absolvierten Runden das Mercedes-AMG Team RAVENOL vor der Mannschaft von Schubert Motorsport und dem Team 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON. Im Mittelpunkt des Rennens stand die emotionale Rückkehr von Ralf Aron. Rund fünf Monate nach seinem schweren Unfall bei den 12 Hours of Bathurst feierte der Este im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 80 ein beeindruckendes Renn-Comeback. Bereits im morgendlichen Zeittraining setzte Aron ein Ausrufezeichen, als er Mercedes-AMG GT3 mit einer Fabelzeit von 7:51.506 Minuten auf die Pole-Position stellte. Im Rennen überzeugte Aron zusammen mit Luca Stolz auf ganzer Linie und überquerte nach sechs Stunden fehlerfreier Fahrt als strahlender Gesamtsieger die Ziellinie. Für seinen Teamkollegen Stolz war der Triumph das perfekte Geschenk zum 31. Geburtstag. „Das war ein fantastisches Rennen für uns, das extrem viel Spaß gemacht hat. Sechs Stunden voller Action bei bestem Eifelwetter – ich habe immer noch ein breites Grinsen im Gesicht. Es ist wirklich das schönste Geburtstagsgeschenk. Wir haben einen rundum fehlerfreien Tag erwischt, das Auto hat kaum einen Kratzer abbekommen – einfach perfekt“, erklärte ein sichtlich gelöster Luca Stolz nach der Zieleinfahrt. Auch Ralf Aron verbarg seine Emotionen nicht: „Damit ist das Comeback perfekt und ich bin überglücklich. Davon habe ich im Vorfeld nicht einmal zu träumen gewagt. Es war mir eine riesige Freude, das Rennen gemeinsam mit Luca zu bestreiten.“ Den zweiten Platz im Gesamtklassement sicherte sich nach 41 absolvierten Runden mit einem Rückstand von 39,480 Sekunden die Mannschaft von Schubert Motorsport. Im BMW M4 GT3 EVO mit der Startnummer 77 zeigten Jens Klingmann, Ugo de Wilde und Nordschleifen-GT3-Debütant Tim Tramnitz eine hochkonzentrierte Vorstellung. „Luca war ein enorm starker Gegner. Die Mercedes-Crew war schon im Qualifying extrem schnell unterwegs und hat sich den Sieg heute verdient. Wir lagen zwischendurch zwar in Schlagdistanz, aber immer wenn wir näher kamen, konnten sie noch einmal nachlegen. Ich bin mächtig stolz auf meine beiden Teamkollegen – allen voran auf Tim, der hier sein erstes GT3-Rennen auf der Nordschleife absolvierte“, fasste Routinier Jens Klingmann den Kampf an der Spitze zusammen. Tim Tramnitz zog ebenfalls ein rundum positives Fazit: „Es ist ein großartiges Gefühl. Nach meinem ersten Stint hatten wir zwar einen etwas kniffligen Boxenstopp, aber der Wagen lag hervorragend. Die Erfahrung von Jens hat mir besonders in der Vorbereitung auf das Wochenende enorm geholfen.“ Sein Teamkollege Ugo de Wilde freute sich ebenso über den Erfolg: „Dieses erste Nordschleifen-Podium wollte ich unbedingt einfahren. Tim hat bei seinem Einstand einen fantastischen Job gemacht.“ Den verbleibenden Platz auf dem Gesamtsiegerpodest sicherten sich als Drittplatzierte und zugleich Sieger der Klasse SP9 PRO-AM 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON im Porsche 911 GT3 R EVO (#48). Das Trio mit Patrick Assenheimer, Tobias Müller und Dylan Pereira lieferte ebenfalls eine starke Leistung ab. Während Dylan Pereira unmittelbar nach seinem Renn-Einsatz die Weiterreise zum nächsten Einsatz nach Magny-Cours antrat, feierten Patrick Assenheimer und Tobias Müller den Pokalerfolg vor Ort alleine. „Dylan hat uns aus dem Auto per FaceTime angerufen und wir konnten seinen Jubel live miterleben. Er hat die ganze Fahrt über mitgefiebert. Das Rennen lief fantastisch und nach dem letzten Lauf stehen wir erneut auf dem Gesamtwertungs-Podium. Trotz einer leicht verstellten Spur haben wir eine absolut solide Vorstellung ohne Fehler und Strafen abgeliefert“, berichtete Tobias Müller. Auf dem vierten Gesamtrang lief der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 4 von Goroyan RT by Car Collection ein, pilotiert von Artur Goroyan, Alex Fontana und Nico Menzel, die sich damit den zweiten Rang in der Klasse SP9 PRO-AM sicherten. Den fünften Gesamtrang schnappte sich im packenden Schlussakkord das Team FK Performance Motorsport im BMW M4 GT3 EVO (#1). Das Quartett Leyton Fourie, Dan Harper, Pavel Lefterov und Maxime Oosten überholte in der allerletzten Runde noch den Porsche 911 GT3 R EVO (#123) von Mühlner Motorsport, der von Martin Rump, Ben Bünnagel und Noah Nagelsdiek gefahren und somit auf Platz sechs gewertet wurde.In der Klasse SP9 AM setzte sich nach einem dramatischen Kampf nach dem letzten Boxenstopp der Lamborghini Huracan GT3 EVO II (#786) von Renazzo Motorsport durch, gefahren von Sak Nana, Christoph Breuer und Thomas Mutsch. Sie verwiesen den Porsche 911 GT3 R (#5) von BLACK FALCON Team EAE mit Mustafa Mehmet Kaya, Gabriele Piana und Mike Stursberg auf den zweiten Klassenrang. Emotionale Momente und Action in den MarkenpokalenAuch abseits der Top-Kategorie SP9 lieferte der sechsstündige Eifel-Klassiker einmalige Geschichten. Für ein ganz besonderes Highlight sorgte das Gemeinschaftsprojekt von Porsche Heritage und Museum und dem Team75 Bernhard. Im exklusiv gestalteten Porsche 718 Cayman GT4 RS CS (#718) verabschiedeten die beiden Nordschleifen-Legenden und Porsche-Markenbotschafter Timo Bernhard und Jörg Bergmeister den allerletzten in Zuffenhausen gebauten Mittelmotor-Rennwagen dieser Baureihe gebührend. „Dieses Auto war ein extrem wichtiges Kundensport-Modell für Porsche. Wir wollten ihm einen würdigen Abschied bereiten. Der Empfang durch die Fans war einfach gigantisch – das macht einen unheimlich stolz“, erklärte Timo Bernhard sichtlich gerührt vor dem Start. Jörg Bergmeister ergänzte schmunzelnd: „Als die Anfrage kam, musste ich nicht lange überlegen. So wie wir damals zusammen angefangen haben, schließt sich hier nun auf der Nordschleife der Kreis.“ Das Duo spulte fehlerfreie 37 Runden ab und krönte den emotionalen Abschiedseinsatz mit dem vierten Rang in der Klasse SP10.In den stark besetzten Markenpokal-Klassen ging es ebenso hoch her. In der Wertungsklasse CUP2 feierte das Team BLACK FALCON Team ZIMMERMANN einen souveränen Klassensieg. Alexander Hardt, Benjamin Hites und Benjamin Koslowski setzten sich im Porsche 911 GT3 Cup (#900) gegen die Markenkollegen Ryan Harrison, Raphael Rennhofer und Leon Wassertheurer vom Team LIQUI MOLY by BLACK FALCON (#902) durch. Den dritten Platz auf dem CUP2-Podium sicherten sich Patrik Grütter und Fabio Grosse für das SRS Team Sorg Rennsport (#901). In der CUP3-Kategorie (Porsche Endurance Trophy Nürburgring) holten Oskar Sandberg und Alexander Fielenbach ihren vierten Sieg. Im Porsche 718 Cayman GT4 CS (#953) von Smyrlis Racing zeigten die beiden nach einer verhängten Durchfahrtsstrafe wegen eines Frühstarts eine furiose Aufholjagd und bogen nach sechs Stunden als Klassensieger ab. Sie verwiesen Lorenz Stegmann und Moritz Oberheim von W&S Motorsport (#962) sowie Marius Rauer, Michal Makes und Toby Goodman (#961, ebenfalls W&S Motorsport) auf die Ränge zwei und drei. Spannende Ausgangslage im MeisterschaftskampfMit dem erneuten Klassensieg beim Saisonhighlight zementierte das Trio Edoardo Bugane, Yannick Fübrich und Sven Markert vom Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels seine Führung in der Gesamtwertung. Mit makellosen 79,00 Punkten feierte das BMW-M240i-Gespann (#650) bislang in jedem bestrittenen Saisonlauf den Klassensieg. Dahinter folgen Alexander Fielenbach und Oskar Sandberg (64,00 Punkte) sowie das Trio Anton Abée, Yannik Himmels und Jörg Viebahn (56,00 Punkte). Benjamin Albers und Raphael Rennhofer komplettieren mit jeweils 55,00 Zählern die Top-10. Da es in dieser Saison keine Streichergebnisse mehr gibt, fließen ausnahmslos alle Resultate in die Wertung ein – was den Titelkampf enorm brisant macht: Die Führenden müssen in den verbleibenden Läufen weiter verlässlich punkten und dürfen sich keinerlei Patzer oder Ausfälle erlauben. Nach dem erfolgreichen Sechsstunden-Spektakel verabschiedet sich die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie in eine kurze Sommerpause, ehe am 12. und 13. September 2026 mit dem großen Double-Header aus NLS8 und NLS9 das nächste Highlight auf dem Nürburgring ansteht.

Vor 50 Jahren: Der Unfall von Niki Lauda

01.08.2026

Ein Jahr vor seinem 100. Geburtstag ist der Nürburgring eine vielfältige Eventlocation, an der neben spannendem Motorsport eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen stattfindet. Die Ursprünge der Entwicklung zum Nürburgring von heute, bestehend aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife, liegen über 50 Jahre zurück. Im Zentrum der Geschehnisse in den 1970er Jahren steht ein Mann, dessen Unfall auf der Nordschleife sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt: Niki Lauda. Während der sogenannten „Goldenen Zeit des Motorsports“ in den 1950er und 1960er Jahren waren Autorennen um ein Vielfaches gefährlicher als heute. Nach einer Reihe von tragischen Unfällen auf den Rennstrecken dieser Welt entwickelten die Fahrer ein neues Bewusstsein für ihre Gesundheit. Daraus entfachte Ende der 1960er eine Diskussion um Sicherheit im Motorsport, welche vor allem den 22,835 Kilometer langen Nürburgring betraf. Zu unsicher, zu gefährlich, in vielerlei Hinsicht nicht mehr zeitgemäß – so das Urteil vieler Rennfahrer. Der Boykott der Eifelrennbahn seitens der Formel 1 im Jahr 1970 führte zu umfangreichen Sicherheitsumbauten, gestaffelt über mehrere Jahre, während derer sich das Bild des Nürburgrings grundlegend wandelte. Die Formel 1 sah die Umbauten im Jahr darauf als ausreichend an kehrte wieder in die Eifel zurück, vorläufig für zwei mal drei Jahre. Auch wenn es trotz der Sicherheitsmaßnahmen immer wieder zu teils schweren Unfällen kam, reiste die Königsklasse auch im Sommer 1976 wieder an den Nürburgring – durch den auslaufenden Vertrag zum vorerst letzten Lauf auf der Eifelrennbahn. Trotz der umfangreichen Verbesserungen wurden im Vorfeld dieser Veranstaltung jedoch wiederum Stimmen laut, vor allem die von Niki Lauda, dass die Kombination aus Nordschleife und Formel 1 schlichtweg zu gefährlich sei und von einem Start abgesehen werden sollte. Bekanntermaßen fand der Große Preis des Jahres 1976 trotzdem wie vorgesehen statt. In der zweiten Runde dieses Rennens verlor jedoch ausgerechnet der Österreicher, der am Rennwochenende von vielen Fans für seine Aussagen gegen den Nürburgring angefeindet wurde, in der Linkskurve am Abschnitt Bergwerk die Kontrolle über seinen Ferrari 312T2. Der Wagen durchbrach die Fangzäune, schlug in die Böschung ein und wurde brennend auf die Strecke zurückgeschleudert. Weitere Fahrzeuge konnten nicht mehr ausweichen, Lauda saß bewusstlos im brennenden Ferrari und überlebte nur durch die erfolgreichen Rettungsversuche einiger Fahrerkollegen. Hierdurch wurde auch den Befürtwortern des Nürburgrings klar, dass es neue Lösungsansätze brauchte. Auch wenn das Rennen später neu gestartet wurde, markiert der 01. August 1976 einen Wendepunkt in der langen Geschichte des Nürburgring. Dass die Formel 1 zurückkehren würde, erschien nach dem Rennen unter dem Eindruck des Geschehenen als ausgeschlossen. Lauda, der sich zwar gegen einen Großen Preis mit Formel-1-Wagen auf dem Nürburgring ausgesprochen hatte, die Strecke an sich aber nicht ablehnte, kämpfte sich in den folgenden Wochen trotz schwerster Verletzungen in den Rennwagen zurück und verpasste die Weltmeisterschaft des Jahres 1976 nur knapp. In der Betrachtung der Ereignisse des Sommers 1976 wird oft behauptet, dass Laudas Unfall der hauptsächliche und alleinige Grund für das Aus der Nordschleife als Austragungsort des Großen Preises von Deutschland war. Vorwürfe von vielen Seiten kamen auf, dass Lauda der „Totengräber der Formel 1 auf der Nordschleife“ sei. Die finale Entscheidung hierzu wurde allerdings nicht direkt nach dem Rennen im August 1976 getroffen. Erst im März 1977 wurde, nachdem viele Faktoren betrachtet wurden, im Rahmen einer Streckenbegehung von den Fahrervertretern der Formel 1 entschieden, dass auf der Nordschleife keine Rennen der Königsklasse mehr stattfinden würden. Den Wegfall der Formel 1 am Nürburgring Mitte der 1970er Jahre der Person Lauda anzulasten, wäre folglich ebenso falsch wie zu behaupten, er habe mit seiner Haltung dem Nürburgring langfristig geschadet. Vielmehr lässt sich sagen, dass durch das Fernbleiben der wichtigsten Sportveranstaltung des Landes sowie durch die mahnenden Worte des Österreichers ein Denkprozess Fahrt aufnahm, an dessen Ende die Entscheidung stand, die Grand-Prix-Strecke zu bauen. Dieser neue, deutlich kürzere und allem voran auf Sicherheit ausgelegte Kurs sollte die Zukunft des Nürburgrings und damit auch die Zukunft einer ganzen Region sichern. Im November 1981 begannen die Bauarbeiten, im Mai 1984 wurde die neue Strecke eröffnet. Der damals noch deutlich weniger bekannte Ayrton Senna gewann das Eröffnungsrennen, an dem neben einigen Formel-1-Weltmeistern auch Lauda selbst, voll des Lobes für den neuen Kurs, teilnahm. Die Grand-Prix-Strecke stellt seit Mitte der 1980er Jahre einen wichtigen Faktor für die Zukunft des Nürburgrings dar. Bei der Entwicklung der Sicherheit auf der neuen Strecke hatte ein Mann mitgewirkt, von dem es viele wohl nicht erwartet hätten: Niki Lauda. Nachdem er Mitte der 1970er durch seine Stimme auf Missstände an der Nordschleife aufmerksam machte, nutzte er nun seine Erfahrung, um den Nürburgring weiterzuentwickeln. Auch wenn ihn diese Strecke für sein Leben gezeichnet hatte, hat Lauda, verstorben im Jahr 2019, in vielerlei Hinsicht zur Zukunftssicherung des Nürburgrings beigetragen. Das Erbe seiner Person hinsichtlich des Nürburgrings ist der Wandel, den er angestoßen hat – und dieser Wandel hat dazu beigetragen, den Nürburgring zu dem zu machen, was er heute ist: Der Welt schönste Rennstrecke, die auch im 99. Jahr ihres Bestehens unzählige Fans aus aller Welt in die Eifel zieht.

NLS7: KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen läutet die heiße Phase ein

30.07.2026

Am kommenden Samstag (1. August) steht mit dem traditionellen KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen das Saisonhighlight der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie auf dem Programm. Mit 50 Prozent mehr Fahrzeit als bei den regulären 4-Stunden-Läufen bietet das sechsstündige Spektakel auf der legendären Nordschleife extra viel Action, Taktik und Dramatik. Bei guten Wetteraussichten verspricht der Blick in die Teilnehmerliste ein hochspannendes und abwechslungsreiches Feld: Von brandneuen GT3-Projekten über emotionale Comebacks bis hin zu einzigartigen Geschichten aus dem Breitensport ist alles vertreten. Tickets sind ab 25 Euro hier erhältlich, Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Wer das Geschehen nicht hautnah vor Ort verfolgen kann, ist ab 08:15 Uhr (Rennstart um 12 Uhr) im kostenlosen Livestream bestens aufgehoben. Ein rollendes Kunstwerk im Zeichen der Familie: Hommage an das Porsche MuseumBeim 6h-Rennen erwartet die Fans ein historisches Highlight auf der Nordschleife: Ein exklusiv gestalteter Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport schlägt als rollendes Kunstwerk die Brücke zwischen Geschichte, Architektur und modernem Kundensport. Das Besondere liegt hierbei im gelebten Familiengedanken der Marke: Einmalig arbeiten das Team von Porsche Heritage und Museum, die Motorsportexperten aus Weissach und das Team 75 Motorsport Hand in Hand für einen gemeinsamen Renneinsatz. Es ist eine Verneigung vor der erfolgreichen GT4-Kundensporthistorie und zugleich der Abschied des allerletzten in Zuffenhausen gebauten Mittelmotor-Rennwagens dieser Baureihe, dessen Design die futuristische Formensprache des Porsche Museums aufgreift. Gesteuert wird das spektakuläre Jubiläumsfahrzeug von zwei echten Nordschleifen-Ikonen und Porsche-Markenbotschaftern: Timo Bernhard und Jörg Bergmeister. Die beiden langjährigen Weggefährten bringen geballte Eifel-Erfahrung mit – Bernhard feierte bereits 10 Gesamtsiege in der NLS, Bergmeister trug sich zweimal in die Siegerliste ein. Nun teilen sich die beiden Nordschleifen-Rekordhalter erstmals das Cockpit eines GT4-Rennwagens und brennen auf den Einsatz – schließlich zählt der Eifelkurs für beide zu den Lieblingsstrecken. Der Rücktritt vom Rücktritt: Herzblut und Drehzahl-Sound im Civic Type REinen maximalen Kontrast zum werksunterstützten Jubiläumsprojekt bildet der Einsatz von Mark Giesbrecht, Frank Kuhlmann und Michael Flehmer, die die unvergleichliche Vielfalt und den Breitensport-Charakter der NLS perfekt repräsentieren. Das Trio besteht aus echten Nordschleifen-Routiniers: Flehmer führt die Riege mit beeindruckenden 42 Klassensiegen an und krönte seine Karriere 2014 mit dem NLS-Gesamttitel an der Seite von Rolf Derscheid. Giesbrecht und Kuhlmann machen das erfahrene Gespann komplett – beide feierten in der Serie bereits jeweils 26 Klassensiege. Dass ihr altbewährter Honda Civic Type R überhaupt beim 6h-Rennen in der Eifel rollt, ist eine emotionale Wende im Saisonplan – und womöglich erst der Anfang für das verbleibende Rennjahr, wie Giesbrecht erklärt: „Bei uns ist es im Grunde der Rücktritt vom Rücktritt. Ursprünglich wollten wir dieses Jahr in der DHLM starten, mussten das aber aus Termingründen verschieben. Nach einer halben Saison Untätigkeit hat es uns schlicht keine Ruhe mehr gelassen. Kurzentschlossen fahren wir nun das 6h-Rennen – und wenn alles gut läuft, hängen wir definitiv noch ein bis zwei weitere Läufe in dieser Saison dran. Alle im Team waren sofort Feuer und Flamme – und wir freuen uns riesig, den Fans an der Nordschleife wieder ein echtes Zweiliter-Gruppe-H-Auto zu präsentieren.“ Langersehntes Renn-Comeback: Ralf Aron greift nach Verletzungspause wieder anEin starkes und emotionales Statement erwartet die Fans in der GT3-Klasse: Rund fünf Monate nach seinem schweren Unfall bei den Bathurst 12 Hour kehrt Mercedes-AMG Performance-Fahrer Ralf Aron wieder auf die Rennstrecke zurück. Der 28-jährige Estländer, der sich im Februar zwei Wirbelbrüche zuzog, feiert beim siebten NLS-Lauf im Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Teams RAVENOL sein Comeback. Dass die Zeit dafür reif ist, betonte Aron nach intensivsten Reha-Monaten spürbar erleichtert: „Die Motorsport-Community hat mir in dieser Zeit unglaublich viel Kraft gegeben. Nach Reha und intensivem Training fühlte sich bei den Tests im Mai vom ersten Moment an wieder alles genau richtig an. Umso mehr freue ich mich, dass jetzt mein erster Renneinsatz bevorsteht.“ Im Cockpit teilt er sich das Fahrzeug mit dem frischgebackenen 24h-Nürburgring-Sieger Luca Stolz, der pünktlich am Rennwochenende seinen 31. Geburtstag feiert. Königsklasse wächst weiter: Neue GT3-Projekte mit langfristigen AmbitionenApropos GT3: Die Top-Kategorie der NLS verzeichnet zum Saisonhöhepunkt weiteren hochkarätigen Zuwachs. Neben den etablierten Größen treten gleich mehrere Teams mit frischen Projekten an – viele davon mit langfristiger Perspektive. Ein spannendes Debüt feiert ERA Motorsport, ein Team aus den USA, das unter anderem in der IMSA aktiv ist: Das Team bringt erstmals ein Mercedes-AMG Kundensportfahrzeug (GT3 EVO) auf die Nordschleife und schickt mit Kyle Tilley, Adam Christodoulou und Jake Hill ein starkes Trio in der SP9 Pro-Am ins Rennen. Ebenfalls ein echter Blickfang in der SP9 Am ist die Rückkehr von Dörr Motorsport: Das Team setzt auf den spektakulären McLaren 720S GT3, pilotiert von den Brüdern Ben und Phil Dörr sowie Nordschleifen-Legende Volker Strycek. Einen Meilenstein setzt zudem der amtierende NLS-Gesamtsieger FK Performance Motorsport: Nach dem Titelgewinn im Vorjahr feiert die Mannschaft aus Bremen ihr GT3-Debüt auf der Nordschleife. Den BMW M4 GT3 Evo steuert ein hochkarätiges Quartett um BMW-Werksfahrer Dan Harper, Leyton Fourie, Maxime Oosten und Pavel Lefterov. Den langfristigen Sprung in die SP9 Am wagt unterdessen Joos Sportwagentechnik. Das Team setzt einen Porsche 911 GT3 R für Teameigner Michael Joos, Nordschleifen-Routinier Fidel Leib und Marco Lamsouguer ein. Und die Ambitionen reichen weit über das 6h-Rennen hinaus, wie Michael Joos betont: „Seit unserem Test im vergangenen Jahr haben wir an einem eigenen GT3-Programm auf der Nordschleife gearbeitet. Wir bestreiten nun die restlichen vier NLS-Saisonrennen mit dem 911 GT3 R. Unser Ziel ist es, so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln, um einen soliden Grundstein für ein langfristiges Engagement in der Serie zu legen.“ Für optischen und sportlichen Glanz sorgt schließlich das Team up2race, das mit seinem goldfarbenen Porsche 911 GT3 R – liebevoll „Goldy“ genannt – sein NLS-Debüt gibt. In der SP9 Pro-Am teilt sich DTM-Star und Ex-SimRacer Tim Heinemann das Cockpit mit dem ehemaligen Fußballprofi Oleksii Kikireshko, den Heinemann zugleich als Coach betreut. Internationaler Glanz und Permit-A-Jagd bei Four MotorsAuch das nachhaltige Team Four Motors sorgt beim 6h-Rennen für ein echtes Highlight in der Teilnehmerliste: Im Bioconcept-Car #420 (Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport) teilt sich ein internationales Trio das Cockpit, das Motorsport-Know-how auf Weltklasse-Niveau vereint. Mit dem australischen WEC-Pilot und Le-Mans-Klassensieger Yasser Shahin, dem amtierenden Porsche Junior Marcus Amand aus Frankreich sowie dem Italiener Enzo Trulli – Sohn des ehemaligen Formel-1-Pioniers Jarno Trulli – treffen drei außergewöhnliche Karrieren aufeinander. Für alle drei Piloten ist der siebte NLS-Lauf zudem eine wichtige Reifeprüfung: Sie absolvieren auf dem Bioconcept-Renner ihre DMSB Permit Nordschleife A, um sich die höchste Freigabe für künftige Einsätze in den Top-Klassen der Grünen Hölle zu sichern. Tickets für das Rennwochenende kosten 25 Euro (Kinder bis einschließlich 14 Jahre sind kostenfrei) und sind hier sowie an den Tageskassen erhältlich. Das Ticket beinhaltet den Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, zu den Zuschauerbereichen Brünnchen und Pflanzgarten sowie zum Fahrerlager, der Boxengasse und der Startaufstellung.Das Zeittraining findet am Samstagmorgen von 08:30 bis 10:00 Uhr statt. Anschließend haben Fans beim Pitwalk ab 10:20 Uhr in der Boxengasse sowie beim anschließenden Gridwalk ab 11:10 Uhr in der Startaufstellung die Gelegenheit, die Fahrzeuge und Piloten aus nächster Nähe zu erleben. Das sechsstündige Rennen wird um 12:00 Uhr gestartet. Wer das Spektakel nicht vor Ort verfolgen kann, schaltet ab 08:15 Uhr den offiziellen Livestream ein oder verfolgt das Geschehen über „Radio Nürburgring“ auf rpr1.de sowie in der RPR1-App.

Tipps für OGP-Besucher: Mehr Klassik erleben

29.07.2026

Wer den BELMOT Oldtimer-Grand-Prix vom 07. bis 90. August auf dem Nürburgring in seiner ganzen Vielfalt erleben möchte, sollte nicht nur auf das Geschehen auf der Strecke achten. In den Fahrerlagern, der AMG-Arena und im ring°boulevard können Besucher historische Rennfahrzeuge aus nächster Nähe erleben. Dort warten auch Ausstellungen, Talkrunden, Autogrammstunden und viele Aktionen der Partner. Hinzu kommen besondere Programmpunkte: Dragster-Showruns, eine Le-Mans-Start-Vorführung, das Formula-Heritage-Fan-Voting und der Vortrag von Motorradlegende Helmut Dähne sind nur einige der vielen Highlights im Rahmenprogramm. Und das Beste: Der Fahrerlagerzutritt ist in jeder Eintrittskarte bereits enthalten.  Wer am Wochenende über das Veranstaltungsgelände schlendert, erlebt zahlreiche Höhepunkte. Im Grand-Prix-Fahrerlager lassen sich die Teilnehmerfahrzeuge der meisten Rennserien aus nächster Nähe betrachten, während im Historischen Fahrerlager die Vorkriegs-Sportwagen der Vintage Sports Car Trophy und die historischen Motorräder der Fahrervereinigung GrabTheFlag! untergebracht sind. Dazu kommen Begegnungen mit Fahrern und Motorsportlegenden: Am Motor-Klassik-Zelt sind Autogrammstunden geplant, am BELMOT-Stand moderiert Jan Schmitz Talkrunden mit Gästen aus Rennsport, Klassikszene und Fahrzeugmarkt. Bei ausgewählten Rennen erläutert er außerdem im Vorstartbereich Fahrzeuge und Fahrer, bevor es auf die Strecke geht. Schnitzer Classic bringt historische Originalfahrzeuge und ehemalige Wegbegleiter in Talkrunden zusammen, von denen viele ausführlich Rede und Antwort stehen: Als Tribute für den unvergessenen Herbert Schnitzer sen. gibt es neben einem beeindruckenden Fahrzeugaufgebot bei Schnitzer Classic auch Talkrunden mit den beteiligten prominenten Piloten. Die sachkundige Moderation übernimmt Karsten Arndt, der Kopf hinter dem beliebten Klassik-Podcast „Alte Schule“. Die Gewinner des Wochenendes sind außerdem auf der Siegerehrungsbühne zu erleben, die damit jeweils nach den Rennläufen in den Fokus des Interesses rückt. Passend zu dem von BMW Classic unterstützten ClassOne-Revival auf der Rennstrecke zeigt Audi am Sport Renntruck außerdem Fahrzeuge aus seiner jüngeren Motorsport-Historie, wie RS5 DTM (2020) oder R18 (2015). Ein Blickfang dort: Der originale DTM-Siegerpokal von 2020. Ein Rennwochenende mit spektakulären ExtrasDas „Programm neben dem Programm“ setzt in diesem Jahr starke Akzente. Dragster-Showruns bringen am Samstag und Sonntag brachiale Beschleunigung auf die Start-Ziel-Gerade, während die Le-Mans-Start-Vorführung und das anschließende Feuerwerk das Abendrennen am Samstag umrahmen. Formel-Fans können über die OGP-Homepage ihre Favoriten in den fünf Klassen der Formula Heritage wählen. Die Publikumslieblinge werden am Wochenende mit „Design-Awards“ ausgezeichnet. Motorradlegende Helmut Dähne berichtet am Samstag in einem Vortrag über Stationen seiner Karriere – die Teilnahme ist nur nach vorheriger kostenloser Anmeldung (ebenfalls über die OGP-Homepage) möglich. Darüber hinaus wird sich der mehrfache Tourist-Trophy-Gewinner und Nordschleifen-Rekordhalter immer wieder im Bereich der historischen Motorräder aufhalten, wo auch seine siegreiche BMW R 90 S zu sehen ist. Weitere Ausstellungsstücke sind der Caracciola-Mercedes von 1927 sowie eine große Bugatti-Präsentation im Historischen Fahrerlager am Sonntag. Spektakuläre Fahrzeuge gibt es auch im GP-Fahrerlager auf der Maserati-Fläche – dort wird das 100. Jubiläum des markanten Dreizacks im Markensignet gefeiert. OGP-Partner bereichern das ProgrammAuch die Partner des BELMOT Oldtimer-Grand-Prix schaffen zusätzliche Treffpunkte im und rund um das Fahrerlager – allen voran BELMOT: Am Stand des Namenspatrons moderiert Jan Schmitz Talkrunden zu spannenden Themen, zudem begleitet er ausgewählte Vorstart-Aufstellungen. Das Motor-Klassik-Zelt ist Schauplatz der Allstar-Autogrammstunden. Dort warten außerdem ein Kenner-Wettbewerb oder einfach eine Tasse Kaffee für den Zwischenstopp. Im ring°boulevard präsentiert Classicbid die Fahrzeuge der Auktion am Samstag von 14:00 bis 15:00 Uhr. Zusätzlich besteht bei den Oldtimer-Spezialisten die Möglichkeit, einen Klassiker im Direktverkauf auch ohne Auktionsteilnahme zu erwerben. Junghans begleitet den OGP als Official Timing Partner und zeigt unter anderem einen BMW M1 sowie den Toyota TF106 und stiftet eine Junghans Meister S Automatic mit Sondergravur für den Sieger der Tourenwagen Golden Ära. Gut vorbereitet zum OGPFür Besucher lohnt sich ein Blick auf die digitalen Informationsangebote des Events. Die offizielle Homepage ist die zentrale Anlaufstelle. Dort gibt es Infos, News, Bildergalerien und mehr. Der nach Flächen gegliederte Besucherwegweiser und der Fan-Zeitplan helfen dabei, die persönlichen Höhepunkte des Wochenendes zu planen. Über die Homepage sind auch Tickets erhältlich – und die Konditionen sind besonders attraktiv: Der Fahrerlagerzutritt ist bei jeder Karte bereits enthalten. Familien profitieren zudem besonders, denn Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben in Begleitung eines erwachsenen Ticketinhabers freien Eintritt. Wer Infos direkt auf dem Smartphone bevorzugt, ist mit der onGRID-App bestens ausgestattet. Dort laufen unter anderem Ergebnislisten, Presseinformationen und weitere aktuelle Inhalte zusammen. Wichtige Informationen und Links Tickets und Besucherinformationen:oldtimergrandprix.com/besucher/#besuchertipps Fan-Zeitplan mit allen Events im Rahmenprogramm:oldtimergrandprix.com/besucher/#fan-zeitplanAnmeldung zum Vortrag von Helmut Dähne:oldtimergrandprix.com/vortrag Fan-Voting „Design-Award Formula Heritage“:oldtimergrandprix.com/gewinnspiel-2026onGRID-App (digitaler Ergebnisaushang und weitere Infos direkt aufs Handy):ongrid.app/public

Unsere Nürburgring-Highlights im August

28.07.2026

Motorsport-Monat August: In den kommenden Wochen jagt am Nürburgring eine hochkarätige Rennsportveranstaltung die nächste. Die Höhepunkte bilden dabei die Rennen der DTM (14. – 16. August) und der Oldtimer-Grand-Prix (07. – 09. August). Aber auch der Besuch der GT World Challenge (28. – 30. August) sowie das 6-Stunden-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (01. August) sind definitiv eine Reise in die Eifel wert.  Das sind die Nürburgring-Highlights im August: Zwei Stunden obendrauf in der Grünen Hölle: 6-Stunden-Rennen der NLS | 01. August 2026Eine Extra-Portion Racing auf der Nordschleife: Das traditionsreiche 6-Stunden-Rennen der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie steht an. Doch der siebte NLS-Lauf des Jahres bietet weit mehr als zwei zusätzliche Stunden Renndauer. Fans dürfen sich auf einen langen Renntag im August mit einem gut gefüllten Starterfeld freuen. Auch nach dem 24h-Rennen freuten sich die Organisatoren zuletzt über hohe Starterzahlen, sodass mit weit über 100 Rennwagen gerechnet werden darf. Darunter sind pfeilschnelle GT-Wagen, zahlreiche seriennahe Tourenwagen sowie immer mehr Fahrzeuge, die auf alternative Treibstoffe setzen. Für 25 Euro (Kinder bis 14 frei) erhalten Fans Zugang zu den Tribünen, dem Fahrerlager und sogar zum Pitwalk sowie zur Startaufstellung vor dem Rennen. Wer einmal ein Langstreckenrennen als exklusives Erlebnis zelebrieren möchte, greift zum VIP-Ticket für 295 Euro inklusive einer geführten Bustour über die Nordschleife, VIP-Shuttle an die Strecke, leckerem Essen und Getränken. Zudem gibt es das „RACE & LUNCH“-Ticket, welches für 210 Euro erhältlich ist. Traumautos vergangener Tage: 53. BELMOT Oldtimer-Grand-Prix | 07. bis 09. August 2026Es ist Jahr für Jahr Deutschlands schönste automobile Zeitreise – und auch 2026 mit einer prominenten Passagierliste. Am zweiten August-Wochenende wird der 53. BELMOT Oldtimer-Grand-Prix zum Klassentreffen der Motorsport-Legenden. Rennfahrer-Größen wie Uwe Alzen, Christian Danner oder Leopold Prinz von Bayern greifen nochmal ins Lenkrad. Auf dem Asphalt der Nürburgring Grand-Prix-Strecke wartet derweil ein pfeilschnelles, wie brachial lautes Museum des Motorsports: Das Spektrum reicht von Gruppe-5-Monstern wie dem feurigen Ford Capri Turbo über zeitlose Raritäten à la Porsche 550 A Spyder und Aston Martin DB4 GT bis hin zu Formel-Wagen verschiedener Epochen. Die Brücke zur jüngeren Vergangenheit schlagen Boliden aus der DTM – darunter das BMW-Meisterauto von 2012. Ein besonderer Moment ist traditionell das Samstagabend-Rennen der historischen Sportwagen. Dieses Fest für Augen und Ohren erleben Fans bereits ab 35 Euro – inklusive Zugang zum Fahrerlager, das komplette Wochenende ist ab 89 Euro buchbar. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre sind frei. Erstklassigen Komfort in geschichtsträchtiger Atmosphäre versprechen die VIP-Angebote ab 450 Euro. Große Namen, starkes Racing: DTM am Nürburgring | 14. bis 16. August 2026 Glock, Grello oder 24h-Gewinner Maro Engel: Mitte August kommen die großen Namen des heimischen Motorsports wieder an den Nürburgring. Es geht um die Krone der DTM – seit mehr als 40 Jahren DIE Rennserie in unserem Land. Ihre Arena? Die Sprintstrecke des Nürburgrings: 3,629 Kilometer, die kurz, knackig und bekannt sind für rundenlange Positionskämpfe. Fans dürfen sich auf zwei Renntage am Samstag und Sonntag (jeweils mit Qualifying und Rennen), spektakuläre Boxenstopps und eine Markenvielfalt aus acht verschiedenen Herstellern freuen. Die DTM bietet genug Programm für einen langen Renntag in der Eifel – sogar ein ganzes Wochenende. Sei es bei den Rahmenrennen wie dem Porsche Sixt Carrera Cup, den zahlreichen Ständen und Attraktionen in und um das Fahrerlager (im Eintritt inkludiert) oder den Hautnah-Momenten, wie dem Pitwalk mit Autogrammstunde oder der Track-Safari. Tagestickets für die Renntage gibt es ab 49 Euro, das Wochenende ab 69 Euro. Außerdem erhältlich: „RACE&LUNCH“-Optionen (ab 280 Euro) sowie VIP-Pakete ab 450 Euro. Zweirad-Klassiker zum Bestaunen: Kölner Kurs | 22. bis 23. August 2026 Am vierten August-Wochenende verstummen die Motoren keineswegs, sie wechseln lediglich die Taktung. Der MSC Porz bittet zum traditionellen Kölner Kurs auf die Grand-Prix-Strecke. Seit 1991 ist diese Veranstaltung ein fester Fixpunkt, der in diesem Jahr als offizieller Lauf zur Deutschen Historischen Motorrad-Meisterschaft des VFV ausgetragen wird. Oldtimer-Freunde bestaunen hier historische Rennmaschinen verschiedener Epochen. Die absoluten Publikumslieblinge sind die spektakulären Starts der Gespann-Veteranen sowie die rasanten Läufe der Supersportler und Superbikes. Tagestickets sind ab 10 Euro erhältlich und beinhalten – wie alle Tickets an diesem Wochenende – freien Zugang auf die Tribüne sowie ins Fahrerlager. 60 GT-Fahrzeuge und Zweirad-Ikone Rossi: GT World Challenge | 28. bis 30. August 2026 60 Supersportwagen auf 5,1 Kilometern Grand-Prix-Kurs: Beim Gastspiel der GT World Challenge powered by AWS herrscht ordentlich Verkehr auf der Strecke. Die weltweit größte GT-Serie liefert bei ihrem 3-Stunden-Rennen am Sonntag packende Duelle. Das Teilnehmerfeld ist riesig – und zugleich hochkarätig besetzt. Auf der Starterliste stehen etwa Nordschleifen-Lieblinge wie der ROWE-BMW, der Red-Bull-gebrandete Mercedes-AMG von Verstappen Racing oder der brachiale Ford Mustang von HRT. Den höchsten Andrang wird es erfahrungsgemäß um den BMW mit der Nummer 46 geben: Zweirad-Legende Valentino Rossi greift dort ins Lenkrad – und die Zuschauer können dabei sein. Tickets gewähren freien Zutritt zum Fahrerlager und sind ab 10 Euro verfügbar (Wochenendticket: 40 Euro). Ein Schmankerl wartet im Rahmenprogramm: Bei der neuen GT3 Revival Series gehen seltene Sportwagen-Legenden wie der BMW Z4 oder der Mercedes-Benz SLS auf die Strecke. Die Nürburgring-Highlights im August 2026: 31. Juli – 02. August: Nürburgring Drift Cup 01. August: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (6-Stunden-Rennen) 07. – 09. August: 53. BELMOT Oldtimer-Grand-Prix 14. – 16. August: DTM 22. – 23. August: Kölner Kurs 28. – 30. August: GT World Challenge powered by AWS

ADAC Nordrhein plant neue 24h Nürburgring Serie für die Nordschleife ab 2027

27.07.2026

Die 24h Nürburgring werden ab 2027 auf eine breitere Basis gestellt. Dazu hat der ADAC Nordrhein als Veranstalter die ADAC 24h Nürburgring Serie aus der Taufe gehoben. Neben den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring und den 24h Qualifiers wird es künftig zum Saisonauftakt noch einen 24h Prolog geben, sodass die Teams und Fahrer noch umfangreichere Testmöglichkeiten vor dem viertägigen Höhepunkt der Nordschleifen-Saison haben werden. Außerdem zählen zwei Veranstaltungen im Sommer zur neuen Rennserie, die nach dem technischen Reglement der 24h Nürburgring ausgeschrieben wird. Diese werden im Rahmen des traditionsreichen ADAC Eifelrennens und des ADAC 1000km-Rennens ausgetragen, die von der DAMC 05 Veranstaltungs-GmbH veranstaltet werden. Sämtliche Veranstaltungen der neuen Serie werden dabei auf der 24h-Streckenvariante aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife ausgetragen. „Wir gehen damit auf den Wunsch vieler Teams ein, die sich eine kompakte und zielgerichtete Vorbereitung auf das ’Rennen des Jahres‘ auf der Nürburgring-Nordschleife gewünscht haben“, erklärt Walter Hornung, Sportleiter des ADAC Nordrhein. „Zugleich können wir damit die seit einigen Jahren überaus positive Entwicklung der 24h Nürburgring auch auf andere Events ausweiten, die vollumfänglich nach dem Muster der 24h organisiert werden.” Zahlreiche Vorteile für eingeschriebene RennteamsDas einheitliche Format für Veranstaltungen, Reglement und Organisation sind nicht die einzigen Vorteile für eingeschriebene Teams und Fahrer in der neuen 24h Serie. Sie profitieren darüber hinaus durch ein reduziertes Nenngeld und eine Startplatzgarantie für die 24h Nürburgring. Zugleich soll das geplante Preisgeld einen Beitrag zur Refinanzierung der Teameinsätze leisten. Die Organisatoren rechnen außerdem mit etlichen Teams, die sowohl an der 24h Serie und der Deutschen Historischen Langstrecken-Meisterschaft teilnehmen. Für diese ergeben sich durch den Doppelstart eine Reihe von Synergien – etwa bei der Logistik für die gemeinsamen Rennveranstaltungen. Spezielle Angebote für FansAuch für die Nordschleifen-Fans dürfte die neue 24h Nürburgring Serie ein echter Leckerbissen werden. Ob im bekannt umfangreichen und hochwertigen Livestream, über das Livetiming und den Rennticker auf der 24h-Website oder in den Social-Media-Kanälen, die von Hunderttausenden von Fans verfolgt werden: Die neue Serie wird medial auf höchstem Niveau starten. Gleichzeitig sind besondere Angebote für die Besucher vor Ort geplant – etwa eine Art Saisonticket oder besondere Campingangebote für die verschiedenen Events. Geplanter Veranstaltungskalender 2027Die ADAC 24h Nürburgring Serie umfasst in ihrer Premierensaison 2027 fünf Veranstaltungen mit insgesamt sechs Rennen: 24h Nürburgring Prolog: 02. – 03. April 2027 (Freitag/Samstag)* 24h Nürburgring Qualifiers: 30. April – 02. Mai 2027 (Freitag – Sonntag)** ADAC RAVENOL 24h Nürburgring: 27. – 30. Mai 2027 (Donnerstag – Sonntag)** ADAC Eifelrennen: 30. Juli – 01. August 2027 (Freitag – Sonntag)* ADAC 1000 km Rennen: 10. – 12. September 2027 (Freitag – Sonntag)* *vorläufig / ** bestätigt

Rad am Ring: Großes Finale auf dem Nürburgring

26.07.2026

„Der Wettergott muss Radfahrer sein. Es gab Sonne bis zur Zieleinfahrt um 12:15 Uhr“, jubelt Chef-Organisator Hanns-Martin Fraas über Rad am Ring 2026. Der Nürburgring ist aber anscheinend nicht nur den Göttern sympathisch, sondern auch den Radsportfans: Zeitfahren, Jedermann- und Gravel Races, Tourenfahren, Kids Race, Bundesligarennen und das 24h-Rennen zogen insgesamt 12.152 Teilnehmende an den Rennkurs in der Eifel – und damit so viele wie noch nie. Radfahren rund um die Uhr„Nach einem durch und durch beeindruckenden Samstag ging es ruhig in die Nacht. Höhepunkt war in jeder Beziehung die Hohe Acht, wo der DJ die Nacht zum Tag gemacht hat. Es war ein großes Radsportfest, wo sich die 6.344 Teilnehmer zu Recht selbst gefeiert haben. Beim Zieleinlauf, der rund eine Stunde fünfzehn gedauert hat, habe ich vorwiegend in glückliche, manchmal ein bisschen geschaffte, Gesichert geschaut“, resümiert Organisations-Chef Hanns-Martin Fraas das Ende der Paradedisziplin von Rad am Ring: das 24h-Rennen solo, im 2er-, 4er- oder 8er-Team, das erneut durch Mannschaftsgeist, Fairness und Disziplin glänzte, auch wenn „bei einer aus meiner Sicht absolut großartigen Veranstaltung immer der Wehmutstropfen Stürze bleibt. Wir hatten dieses Jahr zwar deutlich weniger als sonst, dafür leider aber fünf schwere. Wir hoffen das die Verunfallten schnell wieder auf die Beine kommen“, so Hanns-Martin Fraas.  Der Lauf der Rad-Bundesliga am Nürburgring endete mit der Sprintankunft einer kleinen Ausreißegruppe von fünf Fahrern, die Mil Morang (LUX) vom Team Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur vor Jermaine Zemke (GER) vom Team Rembe/rad-net und Timo Behrens (GER) in 2:45:05 Stunden gewann. Darauf folgte eine weitere Ausreißergruppe, bevor das Hauptfeld ins Ziel kam. Mit dem Bundesliga-Rennen verabschiedet sich die Radsport-Community am heutigen Sonntag von der Grünen Hölle. „Jeder ist bei Rad am Ring eine Form von Sieger. Es ist alles nochmal ein bisschen großartiger geworden und wir freuen uns, vom 23. bis 25. Juli 2027 an den Nürburgring zurückzukehren“, kündigt Hanns-Martin Fraas an. Die Ergebnisse der 24h-Rennen | Stand: 26.7.26, 15 UhrIn der Kategorie Einzelfahrer Rennrad radelte Simon Vitzthum (SUI) von 24together mit 28 Runden in 23:55:18 Stunden die meisten Runden. Paul Fleck (GER) von der RSG Hannover brauchte für die gleiche Rundenzahl 24:31:43 Stunden. Mit 26 Runden platzierte sich Lion Trommer (GER) von Radsport Ganser/R.C. Sturmvogel MH auf Platz drei. Bei den Frauen holte sich mit 21 Runden in 23:46:28 Stunden Jael Kahler (GER) den Sieg. Dahinter folgten Petra Demmer (GER) von pwrd by Canyon mit 21 Runden in 24:20:47 Stunden und Manu Weber (SUI) mit 20 Runden. Bei den 2er-Teams Herren umrundete WattGehtAb? (SUI) den Ring am häufigsten, und zwar 31-mal. Mit 30 Runden in 23:49:28 Stunden setze sich das Reboots Bike Team 1 (GER) dahinter, vor Örebrocyklisterna rule 4 (SWE) mit ebenfalls 30 Runden in 24:05:59 Stunden. Die 2er-Damenwertung gewannen Übersee-Watt 2 (GER) mit 26 Runden in 23:51:36 Stunden. Auf Platz zwei und drei fuhren Fahrrad XXL Walcher Racing Dream (GER) mit ebenfalls 26 Runden in 24:07:30 Stunden und die Paul Lange Cycling Crew Girls (GER), die für 26 Runden 24:41:47 Stunden benötigten.  In der 4er-Team-Wertung der Herren fuhr das Team Strassacker/Benotti (GER) mit 34 Runden am öftesten um den Ring. Mit nur einer Runde weniger platzierten sich die Asphaltcowboys X RTS Electronic (GER) dahinter. Das Podium komplett machte bike-components x CycleZirkus (GER) mit 32 Runden. Mit 29 Runden erkämpften sich die Wahoo Women (GER) den ersten Platz in der Damen-4er-Wertung. Dahinter finishten die 24together Queens (SUI) und die Mallorca Chicas (GER) mit jeweils 28 Runden in 24:08:49 bzw. 24:25:00 Stunden.  Ordentlich Kilometer gesammelt haben auch die 8er-Teams. Bei den Herren hatte RH77 Ledschends Factory Racing (AUT) mit 34 Runden in 24:00:48 Stunden die Reifen vorn. AVIA II (GER) und AVIA I (GER) fuhren ebenso viele Runden in 24:38:09 und 24:38:10 Stunden – das reichte satt für die Plätze zwei und drei. Bei den Damen im 8er-Team umrundeten die AVIA Frauen (GER) den Ring 26-mal. Das bedeutete den Sieg in dieser Kategorie. Dahinter platzierte sich das Team Hübel Bonn II (GER) mit 24 Runden und Sweco Fast & Female (GER) mit zwei Runden weniger.

Road to 100 – Teil 1: Die ersten Kilometer der Strecke

17.07.2026

Kurz nach dem Start- und Zielbereich auf einem Plateau nahe des Dorfes Nürburg führte die Baustelle bergab. Über einige Kilometer ging es hinunter in Richtung Müllenbach. Im Bereich Bränkekopf wurden einige schnell aufeinanderfolgende, tückische Kurven angelegt, welche später als "Hexenkurven" bezeichnet wurden. Während die Trasse verlegt wurde, entdeckten die Arbeiter kurz nach Kilometer 2, also im Bereich Aschenschlag, die fast 2000 Jahre alten Reste eines römischen Herrenhauses. Dies gab dem Abschnitt auch den Beinamen "Hüsgen", was auf die Ruinen hinweist. Nach dem Bau gerieten die Mauerreste in Vergessenheit und traten beim Bau der Grand-Prix-Strecke zwischen November 1981 und Mai 1984 wieder zum Vorschein. Heute sind sie neben der Landstraße, welche früher die Südschleife war, zu finden." ℹ️ Der Nürburgring wurde 1927 eröffnet. Wir blicken bei der #Roadto100 bis in unser großes Jubiläumsjahr immer wieder auf verschiedene Meilensteine unserer langen Geschichte zurück!