NEWS

11 März, Mittwoch

Die Saison startet: Premieren, Klassiker und die volle Ring-Vielfalt

Wenn im März die ersten Motoren aufheulen, beginnt am Nürburgring mehr als nur eine neue Rennsaison. Es startet ein Jahr, das die ganze Bandbreite der legendären Event-Location widerspiegelt: hochkarätiger internationaler Motorsport, publikumsnahe Serien auf der Nordschleife, Festivals, Community-Events, Familienformate und Mitmachangebote. Rund 60 Veranstaltungen machen den Nürburgring 2026...
Die Saison startet: Premieren, Klassiker und die volle Ring-Vielfalt

11.03.2026

Wenn im März die ersten Motoren aufheulen, beginnt am Nürburgring mehr als nur eine neue Rennsaison. Es startet ein Jahr, das die ganze Bandbreite der legendären Event-Location widerspiegelt: hochkarätiger internationaler Motorsport, publikumsnahe Serien auf der Nordschleife, Festivals, Community-Events, Familienformate und Mitmachangebote. Rund 60 Veranstaltungen machen den Nürburgring 2026 von Frühjahr bis tief in den Herbst hinein zum Treffpunkt für Fans aus aller Welt – und zu einem starken Impulsgeber für die Region. Zu den prägenden Höhepunkten im Kalender zählen traditionsreiche Publikumsmagnete wie die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, die DTM, Rock am Ring, der Int. ADAC Truck-Grand-Prix sowie der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix. Sie stehen für volle Tribünen, volle Campingplätze und eine Atmosphäre, die es so nur in der Eifel gibt. Zwischen März und Oktober wechseln sich diese Großereignisse mit einer Vielzahl weiterer Formate ab – vom internationalen GT-Sport bis zur nahbaren Nordschleifen-Action. Die Nordschleife als HerzstückAls weltweit bekanntes Markenzeichen bildet die legendäre Nordschleife auch 2026 den Prüfstein für fahrerische Höchstleistung. Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie, die RCN Rundstrecken-Challenge und die GLP Gleichmäßigkeitsprüfung sorgen über das gesamte Jahr hinweg für Rennsport zum Anfassen. Hier erleben Fans packende Duelle, offenes Fahrerlager und Motorsport, der greifbar bleibt. Höhepunkt ist das 24h-Wochenende im Mai, wenn mehr als 100 Fahrzeuge zur Jagd durch die „Grüne Hölle“ starten und zehntausende Fans entlang der Strecke campieren. Kaum ein anderes Rennen verbindet sportliche Höchstleistung und leidenschaftliche Fankultur so intensiv. Neue Impulse im internationalen Rennkalender2026 setzt der Nürburgring gezielte Akzente: Erstmals gastiert die MICHELIN 12H Nürburgring in der Eifel. Die Premiere im Rahmen der Michelin 24H SERIES erweitert das internationale Langstreckenportfolio und unterstreicht die Bedeutung des Standorts im globalen GT-Sport. Auch im Zweiradbereich beginnt ein neues Kapitel: Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft tritt künftig unter dem Namen EURO MOTO an. Mit neuem Auftritt und geschärftem Profil positioniert sich die Serie neu – und ist das Aushängeschild für den Motorradrennsport auf der Grand-Prix-Strecke.  Ergänzt wird das internationale Programm durch Formate mit hochwertigem GT-Sport wie die DTM, GT World Challenge oder das ADAC Racing Weekend – ein dichtes Spektrum aus Markenvielfalt, Nachwuchsförderung und Spitzenmotorsport. Wer es gerne eine Nummer größer mag, kann beim Int. ADAC Truck-Grand-Prix die rund 1000 PS starken Racetrucks bewundern. Festival und buntes Fahrerlager inklusive. Ein fester Bestandteil der Saison bleibt zudem der historische Motorsport. Mit der ADAC Nürburgring Classic, dem BELMOT Oldtimer-Grand-Prix sowie dem traditionsreichen ADAC 1.000km Rennen schlägt der Nürburgring auch 2026 die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Historische Formelwagen, Tourenwagen-Ikonen und Langstreckenklassiker erinnern daran, dass hier seit 1927 Motorsportgeschichte geschrieben wird – lebendig, laut und mit unverwechselbarem Charakter. Festival, Szene, CommunityDer Nürburgring ist jedoch weit mehr als Rennsport. Wenn im Juni beim ausverkauften Rock am Ring rund 90.000 Musikfans die Eifel in ein Festivalmeer verwandeln, zeigt sich eine andere Facette des Areals. Events wie der Nürburgring Drift Cup, GRIP – Das Motorevent oder Rad am Ring verbinden Szene, Mitmachcharakter und Leidenschaft für Mobilität in all ihren Formen. Hier gibt es ebenfalls eine Premiere: Mit der Low Scty PS Arena feiert ein Community-Event am Nürburgring Premiere, welches in Österreich bereits zu einer echten Event-Größe mit tausenden Fans herangewachsen ist. Hinzu kommen Indoor-Highlights in der ring°arena und im ring°boulevard – von Darts am Ring bis zum größte E-Darts-Turnier Europas (DLMM) und von Jobmesse bis zum beliebten Familientag. Diese Mischung aus Spitzensport, Entertainment und Community-Formaten macht die Saison 2026 zu einem vielseitigen Erlebnis für unterschiedlichste Zielgruppen – vom eingefleischten Motorsportfan bis zum Familienausflug. Mehr als ZuschauenUnd auch abseits der Großevents bleibt der Ring erlebbar: An weit über 100 Tagen öffnen Nordschleife und Grand-Prix-Strecke für Touristenfahrten, After-Work-Classics oder den Rad- und Lauftreff ihre Schranken. Hier wird aus dem Zuschauer der Akteur – ein Angebot, das den Nürburgring Jahr für Jahr neu erlebbar macht. Mit etablierten Klassikern, internationalen Premieren und einer klaren Vielfalt startet der Nürburgring in eine Saison, die Tradition und Zukunft gleichermaßen verbindet. 2026 verspricht einmal mehr ein Jahr voller Emotionen, Geschwindigkeit und unvergesslicher Momente.

Verstappen startet bei den 24h Nürburgring – spezielles Ticketangebot für Oranje-Fans geplant

09.03.2026

Max Verstappen wird 2026 erstmals bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring an den Start gehen. Der Niederländer, der sich mit vier Formel-1-Weltmeistertiteln in den Jahren 2021 bis 2024 längst einen festen Platz in der Motorsportgeschichte gesichert hat, stellt sich damit der wohl größten Herausforderung des internationalen Langstreckensports: der Nürburgring-Nordschleife. Der prominente Neuzugang im Starterfeld tritt im Mercedes-AMG Team Verstappen Racing gemeinsam mit Lucas Auer (AUT), Jules Gounon (FRA) und Daniel Juncadella (ESP) auf einem Mercedes-AMG GT3 an. Darauf hat sich Verstappen seit dem vergangenen Jahr gezielt vorbereitet und systematisch an den Voraussetzungen für einen Start gearbeitet – unter anderem mit Einsätzen auf der Nordschleife und intensiver Vorbereitung im SimRacing. Auch den Fans des in seiner Heimat als Volksheld verehrten Champions rollen die 24h Nürburgring den roten Teppich aus: Für sie ist ein spezielles Ticketangebot in Planung, dessen exklusive Angebote in Kürze vorgestellt werden. Der Niederländer gilt seit Jahren als ausgewiesener Nordschleifen-Enthusiast. Neben seiner realen Fahrpraxis in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) hat er sich auch im SimRacing im Rahmen der digitalen NLS intensiv mit der Strecke und dem Multi-Class-Racing beschäftigt. „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort. Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht“, freut sich Verstappen, der vor dem 24h-Einsatz auch bei NLS2 antreten will. „Die 24h Nürburgring stehen schon seit langem auf meiner Wunschliste, daher bin ich sehr begeistert, dass wir es jetzt verwirklichen können. Letztes Jahr habe ich meine DMSB-Lizenz für die Nordschleife erhalten und konnte an NLS9 teilnehmen, wo wir gewonnen haben. Diese Vorbereitung ist sehr wertvoll, da wir viel gelernt haben, was wir in unser diesjähriges Programm einfließen lassen können. Mit Dani, Jules und Lucas haben wir eine starke Besetzung und erhalten großartige Unterstützung von Red Bull und Mercedes-AMG Motorsport. Jetzt geht es darum, die richtigen Vorbereitungen vor den Events zu treffen, damit wir in den Rennen alles aus uns herausholen können.“ Konsequente Vorbereitung auf den 24h-StartFür die Veranstalter ist Verstappen zunächst einmal vor allem eines: ein Teilnehmer wie alle anderen, der unabhängig von Name und Renommee seine Tauglichkeit für die herausforderndste Rennstrecke der Welt unter Beweis stellen musste. Walter Hornung, Rennleiter der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, betont: „Wir freuen uns, dass Max Verstappen bei den 24h Nürburgring antritt. Er ist – wie wohl alle Starter quer durch die verschiedenen Fahrzeugklassen – der Faszination dieser besonderen Rennstrecke verfallen. Dass er seinen Start ernst nimmt und unglaublich professionell angeht, zeigt schon seine intensive Vorbereitung. Er hat ohne Sonderbehandlung den normalen Qualifikationsprozess durchlaufen, sich mit Einsätzen auf der Nordschleife vorbereitet, das obligatorische E-Learning absolviert und sich mit unzähligen SimRacing-Runden intensiv mit der Strecke beschäftigt. Wir als Organisatoren sind genauso gespannt wie unzählige Fans rund um den Globus, wie gut ihm der Umstieg vom Formel-1-Boliden in die in diesem Jahr besonders heiß umkämpfte GT3-Klasse auf der härtesten Rennstrecke der Welt gelingen wird. Die Nordschleife ist die ultimative Herausforderung des Motorsports – Max nimmt sie an!“ Start im Mercedes-AMG GT3Bei seinem ersten Start bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wird Verstappen in einem Mercedes-AMG GT3 antreten. Das Fahrzeug ist eines der beiden Autos des Performance-Aufgebots von Mercedes-AMG. Die beiden von Winward Racing eingesetzten GT3 gehen als Mercedes-AMG Team RAVENOL sowie unter der Verstappen-Bewerbung an den Start. Auch das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer #80 ist mit Maro Engel (GER), Maxime Martin (BEL), Fabian Schiller und Luca Stolz (beide GER) extrem stark besetzt. Formel-1-Vierfach-Champion Verstappen hat mit Auer, Gounon und Juncadella exzellente Teamkollegen an seiner Seite, die ebenfalls aus dem Performance-Kader von Mercedes-AMG stammen. Die #3 auf dem Startnummernhalter entspricht seiner aktuellen Formel-1-Startnummer im Team Oracle Red Bull Racing. Die beiden GT3 bilden damit die Speerspitze des Aufgebots von Mercedes-AMG, das durch AMG-Kundensportteams ergänzt werden wird. Sichere Dir jetzt Dein Event- oder VIP-Ticket!

Stressfrei ankommen, gemeinsam genießen: 24h-Camping für „Family & Friends”

06.03.2026

Für Camping-Fans, die die 24h Nürburgring in entspannter Atmosphäre genießen möchten, gibt es wieder ein besonderes Angebot: Im Camping-Areal C3 lässt sich im Vorfeld ganz bequem eine 10 x 5 Meter große Parzelle fest reservieren – inklusive aller Vorteile vor Ort. Ähnlich wie bei einem Saalplan für ein Konzert kann man sich schon bei der Buchung genau den Platz aussuchen, an dem man die 24h-Rennen in unmittelbarer Nähe der Goodyear-Kehre erlebt. Neben dem im Preis enthaltenen Strom, der über Verteilerschränke bereitgestellt wird, stehen in der Umgebung Wasserentnahmestellen sowie eine fußläufig erreichbare Dusch- und WC-Einheit zur Verfügung. Zudem ist eine An- oder Abreise von Mittwoch bis Sonntag jederzeit möglich. Wer zwischendurch mit dem PKW oder Wohnmobil vom Platz fahren möchte, kann dies problemlos tun, ohne die Reservierung zu verlieren. Das Areal eignet sich besonders für Familien: Der Stellplatz kann beispielsweise erst am Freitag bezogen werden, die konsequent eingehaltene Nachtruhe ab 22:00 Uhr sorgt für ruhige Nächte, und die speziell eingerichtete Haltestelle der DSK-Shuttlebusse ermöglicht eine kostenlose Fahrt ins Fahrerlager oder an die Nordschleife.  ℹ️Die Bushaltestelle wird sich in der Nähe zum Camping-Areal befinden. Die Reservierungsgebühr von 100 Euro für Mittwoch bis Sonntag gilt für maximal acht Personen und fällt zusätzlich zu den üblichen Camping- und Ticketkosten an. Diese wiederum müssen nur für die Tage bezahlt werden, an denen man tatsächlich vor Ort ist.   Info: Die Parzellen des „Family & Friends Campings” sind ausverkauft.

Zeitpläne für 24h und 24h Qualifiers 2026 veröffentlicht

08.12.2025

Noch vor dem Jahreswechsel haben die Verantwortlichen der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring den Zeitplan für das Langstrecken-Highlight vom 14. bis 17. Mai 2026 veröffentlicht. Aktive, Fans und Teams können damit frühzeitig ihre Planungen für das kommende Jahr beginnen. Das Programm reicht vom historischen Langstreckensport bis zu den Hightech-GT3-Boliden im 24h-Starterfeld und macht das Wochenende einmal mehr zum Rennfestival der Superlative auf der legendären Nordschleife. Auch der detaillierte Ablauf für die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers vom 17. bis 19. April 2026 steht fest. Das Prolog-Wochenende einen Monat vor dem Rennen des Jahres bietet zwei Vierstundenrennen, die neben der Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt auch als vierter und fünfter Lauf zur Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) zählen. Aufgewertet wird das Programm durch den zweiten Lauf zur neuen Deutschen Historischen Langstrecken Meisterschaft (DHLM). Die Zeitpläne sind ab sofort auf unserer Website zu finden. Bei den eigentlichen 24h gehört der Auftakt der vier Veranstaltungstage auch 2026 der RCN, deren Leistungsprüfung am Donnerstagvormittag erstmals auf der Gesamtstrecke aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs ausgetragen wird. Direkt im Anschluss beginnt der Trainingsbetrieb für die 24h mit dem ersten Qualifying am Nachmittag. Am Abend steht das lange Nachtqualifying im Mittelpunkt, das bis 23:30 Uhr läuft und vielen Teams die entscheidenden Runden bei Dunkelheit ermöglicht. Wenn ab 20:00 Uhr die Scheinwerferkegel durch die Eifelnacht schneiden, flackern rund um die Nordschleife die Lagerfeuer der Fans – Endurance-Romantik in Perfektion. Am Freitag rückt die neue Deutsche Historische Langstrecken-Meisterschaft (DHLM) in den Fokus: Nach ihrem Qualifying am Donnerstag bestreitet sie am Nachmittag ein dreistündiges Rennen auf der Gesamtstrecke. Das Erbe der über viele Jahre beliebten ADAC 24h-Classic tritt damit ein offizielles Meisterschaftsprädikat des DMSB an, deren vier Saisonläufe auf der Gesamtstrecke des Nürburgrings ausgetragen werden. Sie führt damit nicht nur die Tradition der 24h-Classic fort, sondern wertet den historischen Langstreckensport am Ring zugleich weiter auf. Ergänzt wird das Programm an allen drei Tagen durch die Tourenwagen-Legenden, die mit Qualifying und zwei Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs eine Brücke zu der Tourenwagen-Ära schlagen, in der viele Fans ihre ersten 24h-Erinnerungen gesammelt haben. Top-Qualifying wird noch spannender und transparenterDer Freitagvormittag gehört der Zeitenjagd der schnellsten Teams im 24h-Starterfeld. Für die Fahrzeuge der Startgruppe 1, in der etwa die Klassen SP9, SP-X, SP-Pro und SP11 ins Rennen gehen, wurde der Modus dabei überarbeitet. Im dreistufigen Top-Qualifying kommen nur die Schnellsten jeder Session in das jeweils nächste Top-Qualifying. Die ersten beiden Durchgänge gibt es am Freitagmorgen, das finale Top-Qualifying 3 dann am frühen Nachmittag. Erst in ihm wird dann auch die Pole-Position vergeben. Der bewährte mehrstufige Modus wird für 2026 auf Basis der bisherigen Erfahrungen weiter verfeinert und so ausgestaltet, dass er für Fans wie Aktive noch leichter nachvollziehbar wird. Details dazu sind noch im Feintuning und werden zu einem späteren Zeitpunkt gesondert bekannt gegeben. Bevor die Pole vergeben wird, können sich die Fans aber noch auf das „normale“ Qualifying 3 freuen, das die anderen Teams ins Blickfeld rückt: In dieser Session sind die Top-Qualifying-Fahrzeuge nicht startberechtigt. So kämpfen die übrigen Teams ungestört um ihre Positionen in der Startaufstellung der zweiten und dritten Startgruppe. Am Samstagvormittag folgt das Warm-up auf der Gesamtstrecke, bevor die Tourenwagen-Legenden mit ihrem zweiten Rennen den finalen sportlichen Auftakt bilden. Anschließend beginnt die Startaufstellung der 24h, um 14:40 Uhr geht es in die Formationsrunde für den Rennstart um 15:00 Uhr. ADAC 24h Nürburgring Qualifiers mit NLS-Wertung und DHLM-DebütEine Aufwertung erhalten die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers im April. Die Qualifyings am Samstag- und Sonntagvormittag eröffnen die beiden Renntage. Am Samstagabend steht das erste Vierstundenrennen auf dem Programm, am Sonntag folgt nach Top-Qualifying und Startaufstellung der zweite Vierstundenlauf. Beide Rennen zählen erneut zur ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), die 2026 in ihre 50. Saison startet. Einen zusätzlichen Akzent setzt der neu integrierte Lauf zur DHLM: Dem Qualifying am Freitagnachmittag folgt samstags der Saisonauftakt mit einem dreistündigen Klassik-Rennen. Und auch die jüngsten Motorsportler erhalten wieder eine Plattform: Im Fahrerlager laufen das gesamte Wochenende über Läufe im eKart-Slalom für junge Pilotinnen und Piloten ab 8 Jahren.

Vorverkauf für die 24h Nürburgring 2026 hat begonnen

19.11.2025

Der Countdown für die Rennsaison 2026 läuft: Seit dem 17. November sind die Tickets für die großen Nürburgring-Veranstaltungen des kommenden Jahres erhältlich. Neben den legendären ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026 gehen auch die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers vom 17. bis 19. April 2026 im überarbeiteten Ticket-Shop des Nürburgrings online. Zum Vorverkaufsstart werden zunächst die klassischen Ticketkategorien – vom Tagesticket über das Race- und Wochenendticket bis hin zum Eventticket – angeboten. Die neue komfortable und besonders benutzerfreundliche Ticketplattform bietet selbstverständlich eine Print@Home-Option sowie digitale Tickets fürs Smartphone. Beibehalten wird die in diesem Jahr erfolgreich eingeführte Ticketstruktur: die Tageskarten für Donnerstag, Freitag und Sonntag werden durch das samstags und sonntags gültige Raceticket ergänzt. Als Mehrtagesoptionen sind außerdem das Wochenendticket (Freitag – Sonntag) sowie das beliebte Eventticket (Donnerstag – Sonntag) erhältlich. Das digitale Ticket hat sich bewährt und wird auch 2026 fortgeführt. Es ermöglicht eine unkomplizierte Zugangskontrolle direkt per QR-Code am Einlass und vereinfacht damit den Ablauf vor Ort erheblich. Parken, Campen und Kombitickets Auch kommendes Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, Parkplätze im Voraus zu reservieren. Dieses Angebot kann beim Kauf eines Eventtickets unproblematisch zugebucht werden. Das beliebte Kombiticket mit den 24 Stunden von Spa-Francorchamps kehrt ebenfalls zurück und geht voraussichtlich vor Weihnachten in den Vorverkauf, um Racing-Fans doppelt zu bescheren. Ein großer Erfolg war 2025 das neu geschaffene Family&Friends-Areal an der Müllenbachschleife. Das Angebot wird derzeit gemeinsam mit dem Nürburgring optimiert, der Vorverkaufsstart ist für das Frühjahr 2026 geplant. Zudem arbeiten ADAC Nordrhein und Nürburgring an einer weiteren Verbesserung: Derzeit wird geprüft, ob künftig auch Campingtickets für die Bedarfscampingplätze rund um die Nordschleife im Vorverkauf angeboten werden können. Gleiche Preisstruktur, gewohnte Fairness Die Ticketpreise für das ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 2026 und die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers bleiben auf dem Niveau des Vorjahres. Besucher profitieren weiterhin von vergünstigten Vorverkaufspreisen. An der Tageskasse gilt ein Aufschlag von fünf Euro. Ticketpreise ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 2026 Ticket Gültigkeit Normal* Ermäßigt** Eventticket Donnerstag – Sonntag 74,00 € 45,00 € Wochenendticket Freitag – Sonntag 69,00 € 42,00 € Raceticket Samstag – Sonntag 62,00 € 38,00 € Tageskarten Donnerstag 37,00 € 24,00 €   Freitag 37,00 € 24,00 €   Sonntag 35,00 € 21,00 € *) Preis im Vorverkauf. Ab Montag, den 11.05.2026, 8:00 Uhr wird ein Zuschlag von fünf Euro gegenüber den Vorverkaufspreisen erhoben. **) Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt. Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre und Gäste mit Behinderung zahlen den ermäßigten Preis. Eine Begleitperson von Gästen mit den Ausweisen „B“ und „H“ zahlt ebenfalls den ermäßigten Eintrittspreis auf den Tageskassenpreis. Ticketpreise ADAC 24h Nürburgring Qualifiers 2026 Ticket Gültigkeit Normal Ermäßigt** Wochenendticket Freitag – Sonntag 45,00 € 25,00 € Tageskarten Freitag 10,00 € 6,00 €   Samstag 27,00 € 16,00 €   Sonntag 27,00 € 16,00 € **) Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt. Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre und Gäste mit Behinderung zahlen den ermäßigten Preis. Eine Begleitperson von Gästen mit den Ausweisen „B“ und „H“ zahlt ebenfalls den ermäßigten Eintrittspreis auf den Tageskassenpreis.

Tickets für 2026 jetzt erhältlich – Vorfreude auf die neue Saison beginnt

17.11.2025

Die ersten Tickets für die Nürburgring-Saison 2026 sind ab sofort verfügbar. Fans können sich schon jetzt ihre Plätze für ausgewählte Event-Highlights sichern – und damit die Vorfreude auf ein neues Motorsportjahr offiziell starten. Auch wenn die aktuelle Saison gerade erst zu Ende geht, laufen die Vorbereitungen für 2026 bereits auf Hochtouren. Mit dem Start des Ticketverkaufs öffnet sich der Blick auf ein Jahr voller packender Rennen, einzigartiger Erlebnisse und unvergesslicher Momente am Nürburgring. Ob traditionsreiche Großveranstaltungen oder beliebte Publikumsmagneten: Die ersten Events sind im Ticketshop freigeschaltet und bieten Fans frühzeitig Planungssicherheit für die kommende Saison. Jetzt Tickets sichern und den Countdown Richtung 2026 starten! ADAC RAVENOL 24h Nürburgring | Eventticket & VIP ADAC 24h Qualifiers | Eventticket & VIP BELMOT Oldtimer Grand Prix | Eventticket & VIP ADAC Truck-Grand-Prix | Eventticket & VIP Rock am Ring | VIP DTM | VIP & RACE & LUNCH

Saubere Leistung: Fans verlassen Campingplätze nach den 24h im besten Zustand

23.06.2025

Über 280.000 Besucher, eine Woche Motorsport-Party, voll belegte Campingflächen rund um die Nordschleife – und dennoch ein beeindruckendes Bild nach dem Rennen: Die Fans hinterließen die Plätze so sauber, als wäre fast niemand dort gewesen. Kaum Müll, ordentlich zusammengepackte Ausrüstung, aufgeräumte Parzellen – was die Besucher des ADAC RAVENOL 24h Nürburgring in diesem Jahr nach dem Rennen wieder geleistet haben, verdient große Anerkennung. Die Verantwortung, mit der viele ihre Fläche nach Tagen voller Feierstimmung verlassen haben, war deutlich spürbar.   Reibungsloser Ablauf – saubere FlächenMöglich wurde das auch durch die gute Infrastruktur und das abgestimmte Zusammenspiel mit dem Nürburgring-Team und seinen Partnern, die ebenfalls bereits kurz nach Rennende mit den Reinigungsarbeiten begonnen hatten. Die Abfallentsorgung erfolgte zügig und strukturiert. Dank des umsichtigen Umgangs der Fans mit ihrem Umfeld verliefen die Aufräumarbeiten in vielen Bereichen schnell und effizient. Bereits am Tag nach dem Rennen war auf weiten Teilen der Campingflächen kaum noch zu erkennen, dass dort über Tage hinweg hunderttausende Menschen gefeiert, gewohnt und gelebt hatten.   Der Nürburgring beim 24h-Rennen. Eine Organisation mit beeindruckender Leistungsfähigkeit – in Zahlen:•    150 festangestellte Mitarbeiter sorgten für einen reibungslosen Ablauf im Hintergrund – von Technik über Streckenbetrieb bis zur Logistik.•    750 zusätzliche Kräfte – davon 450 Aushilfen und 300 Sicherheitsmitarbeitende – unterstützten während der Veranstaltung an Torkontrollen, Parkplätzen und Kassenbereichen.•    1,5 Millionen Quadratmeter Campingfläche standen rund um die Nordschleife zur Verfügung.•    690 mobile Toiletten, 170 Duschplätze und 160 gespülte Toilettenanlagen sicherten die sanitäre Versorgung der Besucher.•    60.000 Stellplätze für Fahrzeuge wurden eingerichtet und betreut.•    Im Vorfeld wurden 10.000 Arbeitsstunden von rund 60 Personen geleistet, um alles vorzubereiten – vom Zaunbau bis zur Versorgungslogistik.•    20 Kilometer Bauzäune, davon 7.000 Meter speziell zum Schutz von Naturschutzflächen, wurden installiert.•    120 Wasserbehälter mit bis zu 10.000 Litern Volumen sorgten für die Wasserversorgung.•    80 Flutlichtmasten ermöglichten Sicherheit auch in den Nachtstunden.•    Bereits vor dem Event wurden insgesamt 9 Kilometer Curbs neu gestrichen. Ein starkes Zeichen der Fan-KulturDer Zustand der Plätze nach dem Wochenende spricht für eine verantwortungsbewusste, mitdenkende Fan-Kultur. Die sauberen Flächen und der respektvolle Umgang mit der Natur und den Einrichtungen des Nürburgrings haben ein deutliches Zeichen gesetzt – für gelebte Gemeinschaft und Rücksichtnahme bei Großveranstaltungen im Motorsport.      

Rowe-BMW gewinnt hitzigen Eifelkrimi

22.06.2025

Was für ein Krimi: Rowe-BMW hat die 53. Auflage der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring gewonnen und sich in einem epischen Zweikampf gegen den Manthey-„Grello“ durchgesetzt. Der Brasilianer Augusto Farfus, Jesse Krohn aus Finnland, der Schweizer Raffaele Marciello und Kelvin van der Linde aus Südafrika hatten nach 141 Runden 1:17,810 Minuten Vorsprung auf den Porsche #911 mit dem Franzosen Kevin Estre, Ayhancan Güven aus der Türkei und dem Österreicher Thomas Preining. Die „Grello“-Crew war zwar als Erster durchs Ziel gefahren, bekam aber noch eine Zeitstrafe von 1:40 Minuten aufgerechnet. Manthey hatte gegen die Strafe Protest eingelegt, der aber kurz vor Rennende von den Sportkommissaren abgewiesen wurde. Dritter Erfolg für Kelvin van der LindeFür Rowe Racing ist der Triumph der zweite Gesamtsieg beim „Eifel-Marathon“ nach 2020, für Rekordgewinner BMW der 21. Erfolg. Kelvin van der Linde, der zwei Tage nach seinem 29. Geburtstag der Schlussfahrer war und sich ein heißes Duell mit Pole-Mann Kevin Estre lieferte, machte sich mit seinem dritten Sieg nach 2017 und 2022 selbst das perfekte Geschenk. Augusto Farfus siegte zum zweiten Mal nach 2010. Raffaele Marciello und Jesse Krohn siegten zum ersten Mal. Platz drei ging am Ende an den #54 Dinamic-Porsche mit Bastian Buus (Dänemark), Matteo Cairoli (Italien), Loek Hartog (Niederlande) und Joel Sturm. Rowe-Teamchef Hans-Peter Naundorf sagte: „Am Donnerstag hat es für uns noch ganz anders ausgeschaut. Wir hatten da ganz andere Gedanken. Aber natürlich hat man immer vor zu gewinnen. Heute hat nicht das schnellste Auto gewonnen, sondern die Mannschaft, die die wenigsten Fehler gemacht hat. Das waren wir und darauf sind wir stolz.“ Frühzeitige Konzentration auf einen Zweikampf zwischen Porsche und BMWWährend der „Grello“ sich nach dem Start von der Pole-Position direkt vom Feld absetzte und gefühlt das gesamte Rennen an der Spitze bestritt, hatte sich der Rowe-BMW erst vorarbeiten müssen. Doch Farfus machte als Startfahrer gleich in der ersten Runde sieben Plätze gut, Kelvin van der Linde fuhr in den ersten zwei Runden nach dem Neustart noch einmal sechs Positionen nach vorne. Nachdem am Abend der zwischenzeitlich zweitplatzierte #33 Falken-Porsche nach einem unverschuldeten Unfall unglücklich ausgeschieden war, der #1 Scherer-Audi als Titelverteidiger sich frühzeitig verabschiedet hatte und beide Getspeed-Mercedes-AMG mit technischen Problemen ausgeschieden waren, lief frühzeitig alles auf den Zweikampf zwischen dem „Grello“ und dem BMW hinaus. Schlussakt mit Kevin Estre und Kelvin van der LindeNach 100 Runden liefen beide Fahrzeuge in einer Code-60-Phase auf einen Dörr-Aston Martin auf. Kevin Estre im Porsche berührte diesen beim Überrunden, der Aston Martin drehte sich in die Leitplanke, wurde zurück auf die Strecke katapultiert und überschlug sich. Raffaele Marciello im Rowe-BMW konnte gerade noch ausweichen. Für diese Aktion verhängte die Rennleitung eine Zeitstrafe von 1:40 Minuten gegen den „Grello“, gegen die Manthey allerdings Protest einlegte. Auf der Strecke nutzte Augusto Farfus in Runde 114 eine unglückliche Code-60-Phase des „Grello“, saugte sich danach auf der Döttinger Höhe an und übernahm erstmals im Rennen an die Spitze. Sieben Runden später holte sich der Manthey-Porsche Platz eins beim nächsten Boxenstopp zurück und läutete ein spannendes Schlussduell zwischen Kevin Estre und Kelvin van der Linde ein. Stromausfall statt Nebel – trotzdem RennunterbrechungAm Samstagnachmittag hatte es zum insgesamt zehnten Mal in der Geschichte der 24h Nürburgring eine Rennunterbrechung gegeben – und untypisch für die Eifel waren diesmal nicht Regen oder Nebel die Auslöser, sondern ein großer Stromausfall. Eine defekte Kälteanlage, zuständig für die Steuerung und Kühlung der Klimageräte in weiten Teilen des Boxengebäudes, überhitzte, weil bei den sommerlichen Temperaturen außergewöhnlich viel Kühlleistung abgerufen wurde. Nachdem das Problem behoben war, wurde das Rennen nach rund 2:15 Stunden Pause um 19:45 Uhr wieder freigegeben. Hochsommer in der Eifel bringt Mensch und Material an die GrenzenZum ersten Mal seit 2001 blieb es in der Eifel in der ganzen Veranstaltungswoche trocken. Temperaturen bis 30 Grad lockten so viele Zuschauer wie nie zuvor an, brachten auf der Strecke und daneben aber auch Mensch und Material an die Grenzen. Es kam zu vielen, teilweise auch schweren Kollisionen, bei denen aber alle beteiligten Fahrer weitgehend unverletzt blieben.

Thomas Preining im „Grello“ prägt die erste Stunde

21.06.2025

Thomas Preining im Fanliebling „Grello“ hat von der Pole-Position aus die Anfangsphase der 53. Auflage der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring dominiert. Der ehemalige DTM-Champion aus Österreich behauptete nach der stimmungsvollen Einführungsrunde von der Startfreigabe souverän Platz eins, den am Freitag Teamkollege Kevin Estre aus Frankreich im Top-Qualifying herausgefahren hatte. Schon bis zur ersten Einfahrt auf die Nordschleife setzte er sich ein wenig ab und vergrößerte danach kontinuierlich seinen Vorsprung um rund drei Sekunden pro Runde. Auch nachdem ihn in einer Code-60-Phase ein zu überrundendes Fahrzeug ein wenig aufgehalten hatte, zog er schnell wieder davon, bis er nach sieben Runden knapp vor Ende der ersten Rennstunde den „Grello“ an Estre übergab. „Riesen Dank an das Team, dass ich den Start fahren durfte. Normalerweise ist das ja Kevins Aufgabe. Es war ein tolles Gefühl. Wir haben das Auto Step by Step an die heißen Bedingungen adaptiert, die wir hier so eigentlich nicht kennen.“ Augusto Farfus von Startplatz 17 vor auf Rang neunHinter Preining verbesserte sich Maro Engel im #14 Getspeed-Mercedes-AMG vom dritten auf den zweiten Platz, indem er sich schon vor der ersten Kurve am #45 Rinaldi-Ferrari mit David Perel aus Südafrika am Steuer vorbeischob. Den größten Sprung nach vorne machte in der Anfangsphase der Brasilianer Augusto Farfus. Im #98 Rowe-BMW schob er sich bereits bis zur ersten Nordschleifen-Einfahrt von Startplatz 17 auf Rang zehn nach vorne und machte im weiteren Verlauf einen weiteren Platze gut, bevor er wie einige andere Fahrzeuge bereits nach der fünften Runde einen vorgezogenen ersten Boxenstopp einlegte. Weitere Teams steuerten nach der sechsten Runde erstmals ihre Boxen zum Reifenwechsel und Nachtanken an. Riesiger Fan-Andrang am NürburgringBei herrlichem Sommerwetter waren die Zuschauerbereiche an der Nordschleife und die Tribünen rund um die Grand-Prix-Strecke bis an die Kapazitätsgrenzen gefüllt und die Fans bester Stimmung. Die Startaufstellung, in deren Rahmen Kevin Estre die Glickenhaus-Trophy für die Pole-Position erhalten hatte, war bestens besucht. Wer sich nicht auf den Weg in die Eifel gemacht hat, kann das Geschehen auf der Strecke zu Hause bei Free-TV-Partner NITRO sowie in den offiziellen Livestreams bei YouTube und auf der offiziellen Veranstaltungshomepage verfolgen.