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27 Januar, Dienstag

Zwischen Geheimhaltung und globaler Strahlkraft

Seit Jahrzehnten ist der Nürburgring die Test- und Entwicklungsplattform der internationalen Automobilindustrie. Im Rahmen der „Test- und Entwicklungsfahrten“ nutzen Hersteller und Zulieferer die Nordschleife, um Fahrzeuge und Komponenten unter realen Extrembedingungen zu erproben und zu optimieren – auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Im Interview erklären die beiden...
Zwischen Geheimhaltung und globaler Strahlkraft

27.01.2026

Seit Jahrzehnten ist der Nürburgring die Test- und Entwicklungsplattform der internationalen Automobilindustrie. Im Rahmen der „Test- und Entwicklungsfahrten“ nutzen Hersteller und Zulieferer die Nordschleife, um Fahrzeuge und Komponenten unter realen Extrembedingungen zu erproben und zu optimieren – auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Im Interview erklären die beiden Geschäftsführer des Nürburgrings, Christian Stephani und Ingo Böder, wie Testen, Geheimhaltung und weltweite Strahlkraft am Nürburgring zusammengehen: Viele haben schon einmal vom umgangssprachlich so genannten „Industriepool“ am Nürburgring gehört – aber was wirklich dahinter steckt, wissen die wenigsten…Ingo Böder: Dahinter stecken offiziell die „Nürburgring Test- und Entwicklungsfahrten“ – ein Zusammenschluss des Nürburgrings mit den Automobilherstellern und Zulieferern der Automobilindustrie, die ihre Fahrzeuge und Produkte am Nürburgring gezielt testen und weiterentwickeln. Über das Jahr verteilt stellen wir hierfür insgesamt 17 Wochen lang exklusiv die Nordschleife zur Verfügung. Das ist kein Marketingevent, sondern echte Ingenieursarbeit. Hier wird geprüft, verfeinert und verbessert – von Fahrwerk bis Software. Man kann sagen: Die Nordschleife ist das längste Labor der Automobilindustrie unter freiem Himmel. Warum ist der Nürburgring für die Fahrzeugentwicklung bis heute so bedeutend?Christian Stephani: Weil die Nordschleife alles bietet, was ein Fahrzeug im Alltag und im Grenzbereich erleben kann – nur konzentrierter. Unsere Strecke liefert die ideale Basis: Rund 21 Kilometer, 73 Kurven, bis zu 18 Prozent Steigung, 11 Prozent Gefälle, wechselnde Asphaltarten und Witterungsbedingungen. Ein gefahrener Kilometer Nordschleife entspricht in der Belastung des Fahrzeugs bis zu zwanzig Kilometern auf normalen Straßen. Hier werden Schwachstellen ausgemerzt und Potenziale gefunden, bevor das Auto in Produktion geht und somit in die Hände der Kunden. Ein Produkt, das auf der Nordschleife besteht, besteht auf jeder anderen Straße. Deshalb ist auch nahezu jedes Fahrzeug oder zumindest eine der verbauten Komponenten auf der Nordschleife getestet worden. Und daher kommt auch der Leitspruch: „Jeder lobt, was Nürburgring-erprobt“, der bereits in den Anfängen unserer Rennstrecke so formuliert wurde und bis heute gilt. Wie muss man sich diese Test- und Entwicklungswochen konkret vorstellen?Ingo Böder: Während der Test- und Entwicklungswochen kommen die Hersteller mit ihren Entwicklungsfahrzeugen und Teams an den Nürburgring. Fahrer, Ingenieure, Datentechniker und Mechatroniker arbeiten hier Hand in Hand. In dieser Zeit entsteht ein kleines, hochspezialisiertes Ökosystem – und damit auch ein wirtschaftlicher Impuls für die Region. Viele Hersteller haben in den angrenzenden Gewerbegebieten eigene Stützpunkte eingerichtet, in denen die Fahrzeuge vorbereitet und analysiert werden, wenn sie nicht auf der Strecke unterwegs sind.Dreh- und Angelpunkt der Testarbeit auf der Nordschleife ist das Gebäude der sogenannten „T13“ und der operative Bereich vor dieser ehemaligen Tribüne, die dem ganzen Areal bisher seinen Namen gab. Technische Betreuung, Datenauswertung, Abstimmung und Start der Testfahrten laufen hier zusammen. Hier sind die Teams stationiert, die im Hintergrund die Entwicklungsarbeit begleiten. Deshalb werden wir diesen Bereich über den Winter auch deutlich aufwerten. Was bedeutet die Aufwertung der „T13“?Christian Stephani: Wir möchten der Arbeit, die dort geleistet wird, einen entsprechenden Rahmen bieten. Immerhin kommt hier – von der Außenwelt abgeschirmt – von der internationalen Ingenieurskunst bis zur Mobilität der Zukunft vieles zusammen, was die hochwertigen Produkte der Automobil- und Zuliefererindustrie ausmacht. Die Test- und Entwicklungsfahrten waren auch einer der Gründe, warum wir mit der vollständigen Digitalisierung der Nordschleife die Sicherheit auf ein neues Niveau gehoben haben. Für unsere Industriepartner bedeutet das: mehr Sicherheit, mehr Effizienz und langfristig stabile Rahmenbedingungen für die Test- und Entwicklungswochen auf einer Strecke, die in Teilen uneinsehbar und extrem anspruchsvoll ist.Nun steht die „T13“ im Fokus: Nach der bereits erfolgten Ausstattung der ehemaligen Tribüne mit Photovoltaik und der Installation von Schnellladesäulen durch unseren Partner AVIA gehen wir die nächsten Schritte der Weiterentwicklung. In den nächsten Wochen sollen die Arbeitsbedingungen vor Ort für die Mitarbeiter der Unternehmen verbessert werden. Dazu werden die Räumlichkeiten des Gebäudes komplett entkernt und modernisiert. Darüber hinaus wird der Asphalt im Bereich der „T13“ erneuert und auch die Außendarstellung soll dem Thema in Zukunft gerecht werden. Wie sieht diese Außendarstellung aus und wie verträgt sich das mit der geheimen Entwicklungsarbeit, die dort geleistet wird?Ingo Böder: Wir wollen, dass von außen sichtbar wird, was hier geschieht – nämlich Test- und Entwicklungsarbeit auf höchstem Niveau. Wir erzählen die Geschichte der Fahrzeugentwicklung auf der Nordschleife, nicht die Geheimnisse der Hersteller. Jeder weiß, dass hier entwickelt und getestet wird – das ist Teil der DNA des Nürburgrings. Wir möchten diese Geschichte als Teil unserer Wertschätzung erzählen – ohne Betriebsgeheimnisse zu berühren oder die Vertraulichkeit der Arbeit zu verletzen.Das soll auch in der optischen Umsetzung des Gebäudes aufgegriffen werden. Teil davon ist ein neues Naming: „Test & Performance Center | T13“, das gut sichtbar platziert wird. Damit werden wir dem Thema gerecht, ohne die historische Vergangenheit – also die Wurzeln des Gebäudes als ehemalige Tribüne – zu vernachlässigen. Und auch der Leitspruch „Jeder lobt, was Nürburgring-erprobt“ wird hier seinen Platz finden. Ein spannender Spagat: Während die Testfahrten im Verborgenen stattfinden, sind die Rekordfahrten auf der Nordschleife weltweit sichtbar…Christian Stephani: Absolut und das eine ist die Basis des anderen. Auf der Nordschleife merkst du einfach, was dein Auto kann. Deshalb steckt hinter jeder Rekordrunde intensive Entwicklungsarbeit – oft genau hier bei den Test- und Entwicklungsfahrten. Diese liefern die Grundlage, um die Fahrzeuge später auf der weltweiten Bühne zu präsentieren. Eine schnelle Runde auf der Nordschleife ist das sichtbarste Qualitätsversprechen, das ein Hersteller geben kann. Wenn ein Auto hier besteht, dann hat es sich bewiesen – technisch, emotional und kommunikativ. Haben sich durch die immer internationaler werdende Kommunikation auch die Test- und Entwicklungsfahrten verändert?Christian Stephani: Die Mitglieder der Test- und Entwicklungsfahrten sind internationaler denn je. Neben den großen deutschen und europäischen Marken sind inzwischen auch Hersteller aus Asien und Amerika fester Bestandteil – oft hat dies auch seinen Ursprung darin, dass diese Unternehmen eine schnelle Runde auf der Nordschleife fahren und kommunizieren möchten. Dies ist ohne Entwicklungsarbeit auf der Strecke aber schlichtweg unmöglich. Ford, BYD oder Xiaomi sind die jüngsten Beispiele dafür, dass der Nürburgring weltweit ein anerkanntes Qualitätssiegel für erfolgreiche Entwicklungsarbeit ist und sich auch hervorragend als Kommunikationsplattform eignet. Erst testen und entwickeln, dann eine offizielle Rekordrunde in Angriff nehmen – diese Reihenfolge gilt für alle. Für die weltweite Kommunikation wird also am Nürburgring der Grundstein gelegt. Deshalb die abschließende Frage: Was macht die Test- und Entwicklungsfahrten sowie die Zusammenarbeit hier vor Ort aus Sicht des Nürburgrings so besonders? Ingo Böder: Die Test- und Entwicklungsfahrten stehen für die DNA des Nürburgrings – und umgekehrt. Genauso gibt es eine gegenseitige Faszination und einen gegenseitigen Respekt – für die Strecke und die Arbeit des Nürburgrings auf der einen Seite und für die Ingenieurskunst und das Produkt des Herstellers auf der anderen. Und deshalb werden auch die Durchführung und die Rahmenbedingungen der Test- und Entwicklungsfahrten stetig weiterentwickelt – oft Hand in Hand, für mehr Effizienz, Sicherheit und ein gutes Arbeitsumfeld. Und ganz am Ende wird hier auf den 20,832 Kilometern der Nordschleife etwas geschaffen, mit dem Millionen Menschen weltweit in Berührung kommen und darauf vertrauen, dass es einfach funktioniert. Das ist das, was uns begeistert.

Rekordjagd auf der Nordschleife – die offiziellen Bestzeiten 2025

11.12.2025

Vierzehn offizielle Rundenzeiten in elf Fahrzeugkategorien – vom elektrischen Prototypen bis zum seriennahen Touring-Kombi. Bei den offiziellen Rekordfahrten 2025 stellten sich wieder verschiedenste Hersteller und Fahrzeuge der Herausforderung Nordschleife. Die schnellste Runde des Jahres ging dabei nach China, die wohl außergewöhnlichste in die USA – und der Allzeitrekord bleibt in Deutschland. Im Rahmen der offiziellen Nürburgring Rekordfahrten wird jedes Jahr die Leistungsfähigkeit verschiedenster Fahrzeuge am Nürburgring unter Beweis gestellt. Das Terrain: Die legendäre Nordschleife. Mit 20,832 Kilometern Länge, über 300 Metern Höhenunterschied und 73 Kurven pro Runde gilt sie weltweit als einer der härtesten Prüfsteine der Automobilwelt. Sie ist der unerbittliche Gratmesser für jedes Fahrzeug – ganz gleich ob Prototyp, Serienmodell, Verbrenner oder Elektro. Hier bedeutet Performance nicht nur Geschwindigkeit, sondern absolute Belastbarkeit unter Extrembedingungen. Die Rekordfahrten finden unter festgelegten Bedingungen statt. Mit geeichter Messtechnik, unter Aufsicht des TÜV Rheinland und eines Notars sowie geordnet nach den Fahrzeugsegmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes. 20 Rekordslots – 14 offiziell kommunizierte Zeiten20 sogenannte Rekordslots – exklusiv durch die Unternehmen angemietete Zeitfenster für die Rekordversuche mit einer Dauer bis zu einem ganzen Tag – sind 2025 dokumentiert. In die Kommunikation schafften es am Ende 14 Fahrzeuge und Zeiten – von elektrischen Supersportlern über leistungsstarke Kombis bis hin zu spektakulären Prototypen. Letztere machen in der Gesamtübersicht des Jahres auch gleichzeitig die meisten der offiziell gemessenen und kommunizierten Zeiten aus. Gleich sieben Fahrzeuge konnten in 2025 in der Kategorie Prototypen / Vorserienmodelle die Leistungsfähigkeit notariell beurkundet nachweisen. Prototyp aus China mit schnellster Zeit des Jahres – Allzeitrekord bleibt bestehenAngeführt wird das Jahresranking der Rekordfahrten vom Xiaomi SU7 Ultra Prototype, der am 01. April des Jahres von David Pittard in 6.22.091 Minuten über die Nordschleife pilotiert wurde. Somit geht die schnellste Zeit 2025 an das chinesische Elektroauto. Auch die zweitschnellste Zeit kommt aus der gleichen Kategorie. Das Fahrzeug selbst bot wohl den ungewöhnlichsten Anblick des Jahres: Der Ford F-150 Lightning SuperTruck. Das vollelektrische Fahrzeug aus dem Ford Performance Demonstrator-Programm benötigte mit Romain Dumas am Steuer im August des Jahres lediglich 6:43.482 Min für eine Runde. Nur sechs Sekunden langsamer war im Juni Drew Cattell mit der Chevrolet Corvette ZR1X (6:49.275 Minuten). Die schnellste im Rahmen einer offiziellen Rekordfahrt gemessene Runde bleibt hingegen auch 2025 unangetastet und hat somit nun seit sieben Jahren Bestand. Die 2018 gefahrene Fabelzeit von 5:19.546 Minuten, die Timo Bernhard mit dem Porsche 919 Hybrid Evo in den Asphalt der Nordschleife brannte. Drei Mal unter sieben Minuten in der Sportwagen-KategorieIn der Kategorie Sportwagen (Verbrenner) blieben 2025 gleich drei Modelle unter der magischen Sieben-Minuten-Marke und stellten damit ihre hohe Performance und fahrdynamische Präzision unter Beweis. Schnellster war 2025 hier der Ford Mustang GTD, der am 09. April 2025 von Dirk Müller in 6:52.072 Minuten über die Messlinie gebracht wurde. Nur wenige Zehntel dahinter folgt der Porsche 911 GT3 (992.2) mit Manthey Performance Kit, gesteuert vom frisch gekürten DTM-Champion Ayhancan Güven, mit einer gemessenen Zeit von 6:52.981 Minuten. Komplettiert wird das Trio durch den Porsche 911 GT3, gefahren von Jörg Bergmeister, der am 08. April 2025 eine Zeit von 6:56.294 Minuten erzielte. Schnellstes Fahrzeug in der Kategorie ist weiterhin der Porsche 991 GT2 RS mit Manthey Performance Kit, mit dem Lars Kern 2021 lediglich 6:43.300 Minuten für eine Runde brauchte. Und auch das schnellste Straßenfahrzeug aller Zeiten bleibt damit auf seinem Thron: der Mercedes-AMG ONE (6:29.090 | Kategorie Supersportwagen (Verbrenner) | Fahrer Maro Engel | gefahren 2024). Schnellster Kombi und schnellster Kompaktwagen aller Zeiten aus dem Hause BMWIn gleich zwei Verbrenner-Kategorien durfte sich BMW 2025 in die offiziellen Rekordlisten des Nürburgrings eintragen. Jeweils mit Jörg Weidinger am Steuer schaffte es zunächst der BMW M2 CS mit 7:25.534 Minuten an die Spitze der Kompaktklasse und anschließend der BMW M3 CS Touring in die Rangliste der Mittelklassewagen. Letzterer wurde durch die Zeit klassenübergreifend zum schnellsten „Kombi“ auf der legendären Nordschleife. Zwei weitere Serienfahrzeuge sicherten sich ihre Plätze bei den Elektro-angetriebenen Mobilen. So konnte sich der Xiaomi SU7 Ultra mit Track Package (Fahrer: Vincent Radermecker) und einer Zeit von 7:04.957 Minuten an die Spitze der Oberklasse-Kategorie (Elektro) setzen. Der YANGWANG U9 Xtreme – Kategorie: Supersportwagen (Elektro) – mit Moritz Kranz am Steuer durchbrach die 7-Minuten-Mauer und überquerte nach genau 6:59.157 Minuten die offizielle Messlinie. Rekordfahrten als weltweit sichtbares Ergebnis intensiver Entwicklung„Die offiziellen Rekordfahrten sind weit mehr als ein medienwirksames Format: Sie stehen am Ende eines langen technischen Entwicklungsprozesses und machen die Ingenieursleistung und die Leistungsfähigkeit moderner Fahrzeuge sichtbar“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Christian Stephani. „Viele Unternehmen entwickeln ihre Fahrzeuge und Komponenten seit Jahren auf der Nordschleife – oft fernab der Öffentlichkeit. Die Rekordfahrten sind das gut sichtbare Resultat dieser intensiven Arbeit. Die Vielfalt der offiziell gemessenen Rundenzeiten 2025 zeigt eindrucksvoll, welche Rolle die Nordschleife für Hersteller weltweit spielt – als Bühne, als Prüfstein und als Entwicklungslabor.“ ➡️ Hier geht es zu allen Rekorden.

Porsche 911 GT3 mit Manthey-Kit: Die Nordschleife in 6:52,981 Minuten!

05.12.2025

Am 07. November 2025 absolvierte der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven unter schwierigen Bedingungen die 20,8 Kilometer der Nordschleife in beeindruckenden 6:52,981 Minuten am Steuer des Porsche 911 GT3 mit Manthey-Kit. Alle Rekordfahrten und weitere Infos Onboard durch die Grüne HölleDie Rekordrunde des Porsche 911 GT3 (992.2) Manthey Kit gibt es ab sofort auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings. Die Onboard-Aufnahme aus dem Cockpit des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, diese fantastische Runde noch einmal mitzuerleben. Information zu den offiziellen „Nürburgring Rekordfahrten“Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Der TÜV Rheinland prüft auf Serienmäßigkeit und dokumentiert diese. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.

Neuer Rekord für den YANGWANG U9 Xtreme: Das schnellste elektrische Supersportauto auf der Nordschleife

21.10.2025

Seit Juli 2024 testet das YANGWANG-Entwicklungsteam auf der legendären, 20,832 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife. Die dabei gewonnenen umfangreichen Daten flossen direkt in die Entwicklung des U9 Xtreme ein. Nun kann YANGWANG bestätigen, dass der U9X am 22. August 2025 die Nordschleife in 6:59,157 Minuten umrundete – über fünf Sekunden schneller als der bisherige Rekord in der Klasse der elektrischen Supersportwagen und zugleich das erste Fahrzeug dieser Kategorie, das die Sieben-Minuten-Marke unterbietet. Am Steuer des Rekordlaufs saß Moritz Kranz, ein erfahrener deutscher Rennfahrer, der in seiner GT-Karriere bereits nahezu 10.000 Runden auf der anspruchsvollen Nordschleife absolviert hat. Alle Rekordfahrten und weitere Infos Onboard durch die Grüne HölleDie Rekordrunde des YANGWANG U9 Xtreme gibt es ab sofort auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings. Die Onboard-Aufnahme aus dem Cockpit des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, diese fantastische Runde noch einmal mitzuerleben. Information zu den offiziellen „Nürburgring Rekordfahrten“Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Der TÜV Rheinland prüft auf Serienmäßigkeit und dokumentiert diese. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.

Porsche 911 Turbo S mit 7:03,92 auf der Nordschleife

08.09.2025

Porsche hat das Spitzenmodell der Baureihe 911 auf der Messe IAA Mobility in München präsentiert. In diesem Zusammenhang wurde auch die offizielle Rundenzeit und die Onboard des Fahrzeugs auf der Nordschleife veröffentlicht. Bei der finalen Erprobung im Herbst 2024 erzielte der neue Porsche 911 Turbo S eine Rundenzeit von 7:03,92 Minuten. Die Zeit wurde unter notarieller Aufsicht offiziell bestätigt. Damit ist der Turbo S rund 14 Sekunden schneller als sein Vorgänger und zeigt, wie stark die fahrdynamischen Fähigkeiten des neuen Modells ausgebaut wurden. Gefahren wurde die Runde von Porsche-Markenbotschafter Jörg Bergmeister, der auch an der Entwicklung beteiligt war. Die Steigerung der Rundenzeit ist bemerkenswert, da das neue Modell durch die Integration des T-Hybrid-Antriebs ein Mehrgewicht von 85 Kilogramm mit sich bringt. Dieses konnte durch Verbesserungen an Fahrwerk, Aerodynamik und Reifen jedoch mehr als ausgeglichen werden. Bergmeister betonte nach der Fahrt, der Turbo S sei agiler, griffiger und in allen relevanten Streckenabschnitten spürbar schneller als sein Vorgänger. Das Spitzenmodell der 911-Baureihe bringt 711 PS Systemleistung und 800 Newtonmeter Drehmoment auf die Strecke. Den Standardsprint auf 100 km/h absolviert das Coupé in 2,5 Sekunden, bis 200 km/h vergehen 8,4 Sekunden. Dennoch liegt der Fokus bei der Nordschleifen-Zeit nicht allein auf der Motorleistung, sondern auf dem Zusammenspiel von Antrieb, Fahrwerk, Bremsen und aktiver Aerodynamik. Mit seiner offiziellen Zeit von 7:03,92 Minuten reiht sich der neue 911 Turbo S in die Spitzengruppe der schnellsten Serienfahrzeuge am Nürburgring ein. Die Runde unterstreicht die Bedeutung der Nordschleife als Referenzpunkt für Sportwagenentwicklungen – und markiert zugleich einen neuen Maßstab innerhalb der 911-Baureihe.

Ford SuperVan und SuperTruck unter 7 Minuten auf der Nordschleife

28.08.2025

Zwei Fahrzeuge aus dem vollelektrischen Demonstrator-Programm von Ford Performance haben kürzlich auf der Nürburgring-Nordschleife unter offiziellen Bedingungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Im Rahmen einer vom Nürburgring protokollierten Rekordfahrt absolvierten beide Prototypen eine Runde über die 20,832 Kilometer lange Strecke. Den Auftakt machte der Ford SuperVan 4.2, ein Konzeptfahrzeug mit rund 2.000 PS, das speziell für Demonstrations- und Entwicklungszwecke gebaut wurde. Gesteuert von Rennfahrer Romain Dumas, erzielte der SuperVan eine Zeit von 6:48.393 Minuten. Noch schneller unterwegs war am selben Tag ebenfalls Romain Dumas im vollelektrischen Ford F-150 Lightning SuperTruck. Der Prototyp auf Pick-up-Basis umrundete die Strecke in 6:43.482 Minuten. Beide Fahrten fanden gemäß dem offiziellen Format mit fliegendem Start an der Start- und Ziellinie im Abschnitt T13 statt. Die Fahrzeuge zählen zur Kategorie der Prototypen und wurden entsprechend nicht auf Serienzustand geprüft, jedoch unter notarieller Aufsicht und mit geeichter Zeitnahme gemessen – gemäß den Standards für offizielle Rundenzeiten auf dem Nürburgring. Alle Infos und Zeiten der offiziellen Rekordfahrten

7:11.826 | 6:50.763 | 6:49.275 – Der Chevrolet Corvette Z06, ZR1 und ZR1X erobern die Nordschleife in Rekordzeit!

01.08.2025

Dreifacher Rekord auf der Nordschleife: Mit der Corvette Z06, ZR1 und ZR1X hat Chevrolet im Juni 2025 gleich drei neue Bestzeiten für Fahrzeuge eines US-Herstellers auf dem Nürburgring aufgestellt – gefahren von den Ingenieuren, die sie entwickelt haben. Onboard durch die Grüne HölleDie Rekordrunden der Corvette Z06, ZR1 und ZR1X gibt es ab sofort auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings. Die Onboard-Aufnahme aus dem Cockpit des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, diese fantastische Runde noch einmal mitzuerleben. Information zu den offiziellen „Nürburgring Rekordfahrten“Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Der TÜV Rheinland prüft auf Serienmäßigkeit und dokumentiert diese. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.

Der BMW 3 CS Touring absolviert eine Rundenzeit von 07:29.490 in der Grünen Hölle

31.07.2025

Am 11.04. absolvierte der BMW M3 CS Touring eine Rundenzeit von 07:29.490 auf der Nordschleife. Die Zeit von 7:29.490 Minuten markiert einen neuen Bestwert für den Touring in der Mittelklasse und ist gleichzeitig die schnellste jemals für ein Touring-Model gemessene Rundenzeit für die 20,823 Kilometer lange Strecke in der „Grünen Hölle“. Alle Rekordfahrten und weitere Infos Onboard durch die Grüne HölleDie Rekordrunde des BMW M3 CS Touring gibt es ab sofort auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings. Die Onboard-Aufnahme aus dem Cockpit des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, diese fantastische Runde noch einmal mitzuerleben. Information zu den offiziellen „Nürburgring Rekordfahrten“Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Der TÜV Rheinland prüft auf Serienmäßigkeit und dokumentiert diese. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.

Neuer BMW M2 CS ist mit 7:25,5 Minuten schnellster Kompaktwagen in der „Grünen Hölle

03.07.2025

Der neue BMW M2 CS hat am 11. April 2025 auf der Nordschleife einen neuen Maßstab gesetzt. Er umrundete, mit BMW M Entwicklungsingenieur Jörg Weidinger am Steuer, die 20,823 Kilometer lange Variante der Nürburgring-Nordschleife in 7:25,5 Minuten und unterbot damit den bisherigen Bestwert für Kompaktwagen um acht Sekunden.  Alle Rekordfahrten und weitere Infos Onboard durch die Grüne HölleDie Rekordrunde des BMW M2 CS gibt es ab sofort auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings. Die Onboard-Aufnahme aus dem Cockpit des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, diese fantastische Runde noch einmal mitzuerleben. Information zu den offiziellen „Nürburgring Rekordfahrten“Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Der TÜV Rheinland prüft auf Serienmäßigkeit und dokumentiert diese. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.